Berlin:

Förderaufruf des BMWi: Wettbewerb Elektromobilität und Integration in das Energiesystem

In seinem vierten Förderaufruf adressiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die die Energie- und Klimapotenziale der Elektromobilität
erschließen und gleichzeitig die Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen stärken. Aus dem
Konjunkturpaket stehen hierfür insgesamt rund 180 Mio. Euro bereit.
Bundesminister Altmaier: „Wir wollen den Automobilsektor zukunftsfähig machen. Dafür müssen wir ihn
erfolgreich transformieren und elektrifizieren. Mit unserem Aufruf fördern wir Projekte, die uns
bei unseren Energie- und Klimazielen voranbringen und gleichzeitig unsere industrielle
Wettbewerbsposition stärken.“
Unternehmen, Gebietskörperschaften, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Universitäten oder
sonstige Forschungseinrichtungen können Projektskizzen bis zum 30.09.2020 über
https://ptoutline.eu/app/emo_iv einreichen. Grundlage ist die gemeinsame Förderrichtlinie des BMWi
und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zur Förderung von
Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität vom 8. Dezember 2017 (BAnz AT 15.12.2017
B4).
Fokus dieser Ausschreibungsrunde ist die Integration von Elektromobilität in das Energiesystem mit
den Schwerpunkten: Hersteller- und Länderübergreifende Interoperabilität von Ladeinfrastrukturen
und Fahrzeugen, Schnell- und Hochleistungsladesysteme u.a. für den gewerblichen Verkehr und
Schwerlastverkehr, Automatische oder induktive Ladesysteme für automatisiertes Fahren und
Demonstration praxistauglicher Geschäftsmodelle zum Betrieb von Ladeinfrastrukturen und
Strommarktintegration, Ladeinfrastruktur 4.0: Intelligentes, sicheres und Strommarkt- und
Netzorientiertes Laden für die Energiewende über Smart Meter Gateways, Innovationen zur deutlichen
Kostensenkung, wesentlichen Funktionserweiterungen und der Fahrzeug- oder Flottenübergreifenden
Optimierung.
Das BMWi begrüßt die Beteiligung von mittelständischen Unternehmen, Zulieferindustrie, Anbietern
innovativer digitaler Lösungen und Herstellern von Fahrzeug- und Energietechnik sowie von
Institutionen an der Schnittstelle zwischen Verkehr und Energiesektor. Weitere Informationen zum
Gegenstand der Förderung, zur Antragsberechtigung und zum Verfahren entnehmen Sie bitte dem und
der Förderrichtlinie (veröffentlicht im Bundesanzeiger unter: BAnz AT 15.12.2017 B4).
Ansprechpartner ist:
DLR Projektträger
Telefon: +49 22 03/6 01-45 42
E-Mail: pt-em@dlr.de
Link zum Herunterladen des Skizzentemplates und zur Einreichung der Skizze:
https://ptoutline.eu/app/emo_iv

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200702-foerderaufruf-des-bmwi-wettbewerb-elektromobilitaet-und-integration-in-das-energiesystem.html

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.