München:

Zwei bayerische Kandidatinnen zu Richterinnen am Bundesgerichtshof gewählt / Justizminister Eisenreich: „Es freut mich sehr, dass gleich zwei Richterstellen am BGH mit exzellenten Juristinnen aus Bayern besetzt werden“

Der Richterwahlausschuss hat heute in Berlin die Richterin am Oberlandesgericht Nürnberg Julia Ettl und die Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof Dr. Angelika Walther zu Richterinnen am Bundesgerichtshof gewählt. Der bayerische Justizminister und Vertreter Bayerns im Richterwahlausschuss, Georg Eisenreich, freut sich über das Ergebnis: „Diese Wahl ist auch für die bayerische Justiz ein großer Erfolg. Mit Frau Julia Ettl kommt eine Top-Juristin des Oberlandesgerichts Nürnberg nach Karlsruhe. Frau Dr. Angelika Walther ist ebenfalls eine ausgezeichnete Juristin mit langjähriger Erfahrung als Staatsanwältin und Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof.“

Die in Burglengenfeld geborene Julia Ettl (44 Jahre) trat am 1. Oktober 2002 in die bayerische Justiz ein. Nach Stellen als Richterin am Amtsgericht Regensburg und als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde sie ab Juli 2005 an das Bundesministerium der Justiz abgeordnet. Ab 1. August 2007 war sie Richterin am Landgericht Regensburg. Von September 2010 bis Ende des Jahres 2013 erfolgte eine Abordnung an den Bundesgerichtshof als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Anschließend war sie wieder als Richterin am Landgericht tätig. Im Oktober 2014 folgte eine Abordnung an das Oberlandesgericht Nürnberg bis Ende März 2016. Seit 1. April 2016 ist sie Richterin am Oberlandesgericht Nürnberg.

Dr. Angelika Walter (42 Jahre), geboren in Würzburg, begann ihre Laufbahn in der bayerischen Justiz am 1. Februar 2005 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Im Dezember 2008 folgte eine Stelle als Richterin am Landgericht Nürnberg-Fürth. Ab Januar 2011 war sie bis 14. Oktober 2014 zum Generalbundesanwalt und anschließend bis 16. Dezember 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Bundesgerichtshof abgeordnet. Ab 17. Dezember 2015 war sie Staatsanwältin beim Bundesgerichtshof. Seit 14. Februar 2019 ist sie Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof.

Abschließend gratuliert der bayerische Justizminister den neuen Richterinnen am Bundesgerichtshof und gibt ihnen die besten Wünsche mit auf den Weg. Eisenreich: „Sowohl Julia Ettl als auch Dr. Angelika Walther sind eine Idealbesetzung. Beide sind hervorragende und sehr erfahrene Juristinnen. Für die anstehenden Aufgaben wünsche ich ihnen alles Gute und viel Erfolg.“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.