Berlin:

Altmaier: „Wir wollen unsere Sicherheitsinteressen besser schützen und Prüfverfahren transparenter
machen“
Bundestag verabschiedet novelliertes Außenwirtschaftsgesetz

Heute hat der Bundestag die Novellierung des Außenwirtschaftsgesetzes verabschiedet. Nach der am 3.
Juni 2020 in Kraft getretenen Novelle der Außenwirtschaftsverordnung ist die Gesetzesänderung ein
zweiter bedeutender Schritt zur Stärkung des deutschen Investitionsprüfungsrechts. Die
überarbeiteten Regeln sollen die Attraktivität Deutschlands als Investitionsstandort erhalten und
gleichzeitig deutsche und europäische Sicherheitsinteressen im Fall von kritischen
Unternehmenserwerben noch effektiver schützen.
Bundesminister Peter Altmaier: „Mit der Novelle des Außenwirtschaftsgesetzes wollen wir unsere
Sicherheitsinteressen besser schützen und Prüfverfahren transparenter machen. Deutschland ist und
bleibt ein offener Investitionsstandort, aber wir müssen dort, wo nationale und europäische
Sicherheitsinteressen berührt sind, genauer hinschauen können. Gleichzeitig erhöhen wir die
Transparenz und fassen Prüffristen klarer und transparenter, um so den Unternehmern und der
Wirtschaft mehr Rechtsklarheit zu geben.“
Ziel der Gesetzesänderung ist es, gemeinsam mit den flankierenden Novellen der
Außenwirtschaftsverordnung das deutsche Investitionsprüfungsregime effektiver und
widerstandsfähiger machen. Künftig wird es bei der Prüfung darauf ankommen, ob ein Erwerb zu einer
„voraussichtlichen Beeinträchtigung“ der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit führt. Neben den
Auswirkungen eines Erwerbs in Deutschland rücken nun auch Auswirkungen auf andere
EU-Mitgliedstaaten sowie auf EU-Programme und -Projekte stärker in den Fokus der Prüfung.
Die in der EU-Screening-Verordnung vorgesehene koordinierte Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten
und der Europäischen Kommission sowie der damit verknüpfte europaweite Austausch von Informationen
über Unternehmenserwerbe gewährleisten einen besseren Schutz vor kritischen Firmenübernahmen. Die
deutsche Kontaktstelle im Rahmen dieses Kooperationsmechanismus wird mit der Novelle des
Außenwirtschaftsgesetzes im BMWi eingerichtet.
Eine neue gesetzlich verankerte Fristenregelung berücksichtigt das Interesse der Unternehmen an
planbaren Abläufen und zügigen Verfahren. Erwerbe sollen möglichst rasch und innerhalb klar
definierter Fristen überprüft werden. Das vom Bundestag beschlossene Änderungsgesetz wird nun dem
Bundesrat zugeleitet und soll dort möglichst kurzfristig abschließend beraten werden.

Quelle: bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.