München:

Huml: Bereits fast 300.000 Anträge auf Corona-Pflegebonus – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Mehr als 50.000 Anträge bewilligt und ausbezahlt

Der bayerische Corona-Pflegebonus von bis zu 500 Euro stößt weiter auf großes Interesse. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hingewiesen. Huml betonte am Mittwoch in München: „Die Bearbeitung der Anträge beim Bayerischen Landesamt für Pflege läuft auf Hochtouren. Mittlerweile liegen fast 300.000 Anträge vor. In mehr als 50.000 Fällen konnten schon Bewilligungsbescheide verschickt werden.“

Konkret sind aktuell (Stand 26.05.2020) 297.205 Anträge beim Landesamt für Pflege eingegangen, 52.354 Anträge konnten bereits positiv verbeschieden und zur Auszahlung angewiesen werden.

Die Ministerin unterstrich: „Pflegerinnen und Pfleger sowie Rettungskräfte stehen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie an vorderster Front. Daher freue ich mich sehr, dass wir den Corona-Pflegebonus als Zeichen unserer Wertschätzung zügig auszahlen können. Zudem haben wir die Antragsfrist bis Ende Juni 2020 verlängert, damit jeder Berechtigte die Möglichkeit hat, noch rechtzeitig den Antrag zu stellen.“

Den Antrag auf den Corona-Pflegebonus können unter anderem Pflegende in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten stellen. Auch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst gehören zum begünstigten Personenkreis.

Der Corona-Pflegebonus wird einmalig gewährt und soll das besondere Engagement der Betroffenen würdigen. Begünstigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden erhalten 500 Euro, alle anderen 300 Euro.

Die Ministerin dankte zugleich erneut allen Pflege- und Rettungskräften für ihren Einsatz: „Ihr Engagement während der Corona-Pandemie ist enorm. Besonders in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig ein gut funktionierendes Gesundheitssystem ist und wie sehr wir auf die Arbeit der Beschäftigten in diesem Bereich angewiesen sind.“

Der Präsident des Landesamts für Pflege, Dr. Dr. Markus Schick, ergänzte: „Jede Woche erreichen uns mehrere Zehntausend Anträge. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen viele Vorstellungsgespräche geführt, um weitere Unterstützungskräfte für die Bearbeitung der Anträge zu gewinnen.“

Anträge können beim Bayerischen Landesamt für Pflege online unter www.corona-pflegebonus.bayern.de gestellt werden. Unter www.lfp.bayern.de finden Antragsteller weitere Informationen rund um den Corona-Pflegebonus sowie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.