München:

Wiedereröffnung der Museen und Ausstellungshäuser in Bayern während der Corona-Pandemie: „Einrichtungen mit Sicherheitskonzepten gut vorbereitet“

Kunstminister Bernd Sibler zur heute beschlossenen Öffnung für den Besucherverkehr ab dem 11. Mai – „ein Stück mehr kulturelles Leben im Freistaat möglich“

Bayerns Kunstminister Bernd Sibler sieht Bayerns Museen und Ausstellungshäuser für eine Öffnung für den Besucherverkehr ab dem 11. Mai gut vorbereitet. „Ich freue mich, dass mit diesem Schritt wieder ein Stück mehr kulturelles Leben im Freistaat möglich ist“, betonte er, nachdem das bayerische Kabinett heute in München beschlossen hatte, unter anderem Museen und Ausstellungen mit Auflagen ab diesem Datum wieder zu öffnen. „Die geltenden Hygiene- und Schutzregelungen sind für unsere Einrichtungen gut umsetzbar. Daher können wir eine vorsichtige und kontrollierte Öffnung der Museen und Ausstellungshäuser in Bayern wieder zulassen. Sie haben sich auf diesen Moment vorbereitet. Sie stimmen aktuell die strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen für ihre Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihre Räumlichkeiten ab und werden sie ab dem Öffnungszeitpunkt individuell umsetzen“, erklärte Sibler.

„Kunst und Kultur haben gerade in schwierigen Zeiten wie diesen eine sinnstiftende und verbindende Funktion. Deshalb habe ich mich als Vorsitzender der Kulturministerkonferenz und als bayerischer Kunstminister für eine Öffnung der Museen unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingesetzt, denn dort lässt sich die Besucherzahl und die Besucherführung gut kontrollieren“, so Sibler. Zudem ist geplant, dass das Wissenschafts- und Kunstministerium in Abstimmung mit dem bayerischen Gesundheitsministerium ein Konzept für weitere Kultureinrichtungen erarbeitet.

Von der Einlassregulierung bis zur Besucherführung

Kunstminister Sibler hatte sich in den vergangenen Wochen mit Leiterinnen und Leitern von Museen ausgetauscht und auch vor Ort über Vorbereitungen und Herausforderungen einer möglichen Wiedereröffnung informiert. Das bayerische Kunstministerium hatte zudem Eckpunkte für die Erstellung individueller Schutz- und Hygienekonzepte für die Museen mit dem Gesundheitsministerium abgestimmt. Die Maßnahmen konzentrieren sich zum einen auf den Infektionsschutz der Bevölkerung. Dazu gehört zum Beispiel, den Einlass zu regulieren, die Besucherzahl zu beschränken und Mindestabstände auszuweisen. Zudem werden ergänzende hygienische Maßnahmen ergriffen wie die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung, der Schutz des Kassenbereichs durch Abtrennungen und die Reinigung von Kontaktflächen.

Die staatlichen und nichtstaatlichen Museen und Ausstellungshäuser im Freistaat waren seit Mitte März zum Schutz der Bevölkerung für den Publikumsverkehr geschlossen. Über verschiedenste kreative digitale Angebote haben sie ihre Besucherinnen und Besucher in dieser Zeit mit Kunst und Kultur versorgt.

Erfreut zeigt sich Kunstminister Bernd Sibler auch darüber, dass die öffentlichen Bibliotheken zeitnah wieder öffnen und die Musikschulen wieder Einzelunterricht anbieten können.

 

Weitere Informationen zur heutigen Kabinettssitzung unter:

https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-5-mai-2020/?seite=1579

Überblick über digitale Angebote der staatlichen Kunst- und Kultureinrichtungen: https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/kunst-und-kultur-trotzen-corona.html

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.