Erlangen:

Corona-Pandemie:
Rotarier spenden FFP2-Masken
Die Rotarier Clubs Erlangen spenden der Stadt insgesamt 1.900 Schutzmasken vom Typ FFP2 zum Einsatz bei medizinischem Personal in der Corona-Pandemie. Bei einem Fototermin am Mittwoch, 29. April, überreicht Prof. Peter Hoffmann, Präsident des Rotary Clubs Erlangen-Ohm, eine erste Maske an Oberbürgermeister Florian Janik. Die Masken werden über die Koordinierungsgruppe Materiallogistik der Führungsgruppe Katastrophenschutz an medizinische Bedarfsträger verteilt.

Corona-Pandemie
Schulstart gut angelaufen, stärkere Nachfrage bei Notbetreuung
Nach einer mehrwöchigen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie ist am vergangenen Montag der Schulbetrieb in Bayern teilweise wiederaufgenommen worden. In Erlangen besuchen etwa 1.600 Schülerinnen und Schüler die Abschlussklassen. Die Stadt hat eine erste Zwischenbilanz gezogen. Bisher sind dem städtischen Schulverwaltungsamt keinerlei Probleme – weder im Zusammenhang mit der Schülerbeförderung, noch mit dem Unterrichtsbetrieb – gemeldet worden. Die Erlanger Stadtwerke (ESTW) melden bei der Schülerbeförderung ebenfalls keine Vorkommnisse. Eine Auswertung auf den Buslinien im morgendlichen Schulverkehr hat keine merkliche Erhöhung der Beförderungszahlen ergeben. Maximal hat sich bei zwei Fahrten zwischen 7:00 und 8:00 Uhr eine Auslastung von etwa einem Viertel der Kapazität eines Busses ergeben. Die Verantwortlichen beobachten die Situation weiter, um eventuell reagieren zu können. Sie stehen außerdem im engen Austausch mit dem Schulverwaltungsamt der Stadt. Parallel zum wiederaufgenommenen Schulbetrieb hat die bereits gut genutzte Notbetreuung in den Schulen noch einmal deutlich zugenommen. Vom 21. auf den 28. April hat sich die Zahl von 177 auf 277 Schülerinnen und Schüler erhöht, der höchste Anteil davon im Bereich der Grundschulen.

In diesem Zusammenhang dankte Oberbürgermeister Florian Janik allen Beteiligten für das Engagement in der Vorbereitung und Durchführung aller nötigen Arbeiten. „Wir sind uns im Klaren, dass jeder weitere Schritt der Lockerung große Herausforderungen mit sich bringt“, sagte das Stadtoberhaupt mit Blick in die nächsten Wochen. Die Ausweitung der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und heilpädagogischen Tagesstätten seit Montag, 27. April, hat ebenfalls zu einer stärkeren Nachfrage geführt. Bis Ostern hat sich die Zahl bei etwa 250 Kindern eingependelt, mittlerweile wird die Notbetreuung für 656 Kinder in Anspruch genommen. Bildungsreferentin Anke Steinert-Neuwirth sagte dazu: „Wir rechnen damit, dass die Zahl noch in dieser Woche weiter steigen wird. Wir verstehen den Druck, unter dem viele Familien stehen. Trotzdem gilt: Kontakte sind da, wo es möglich ist, zu vermeiden. Wir bitten deshalb alle Eltern, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben, nach wie vor gut abzuwägen, und ihre Kinder nur in dem Zeitraum betreuen zu lassen, der beruflich unbedingt erforderlich ist.“

Quelle: erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.