Ingoldstadt – München:

Digitale Lehre an Hochschulen: Über 500 Dozentinnen und Dozenten bilden sich seit Beginn der Corona-Pandemie über Webinare des Zentrums für Hochschuldidaktik weiter

Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „große, positive Dynamik spürbar“ – Sommersemester im Freistaat startet am 20. April zunächst digital

Mehr als 500 Dozentinnen und Dozenten aus allen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HaW) nahmen seit Beginn der Corona-Pandemie im Freistaat an den Zusatzangeboten des DiZ – Zentrums für Hochschuldidaktik im Bereich Digitalisierung der Lehre teil. Darüber informierte Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München. Schwerpunkt der Webinare waren insbesondere die Produktion von Lernvideos, Webinaren und Webkonferenzen.

Sibler zeigte sich begeistert vom Engagement der Hochschullehrenden: „Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern wollen. Die beeindruckende Zahl von über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den zusätzlich seit 16. März eingerichteten Webinaren des DiZ im Bereich Digitalisierung der Lehre verdeutlicht die große Bereitschaft der Dozentinnen und Dozenten, ihre bestehenden Kenntnisse zu vertiefen und passgenaue Online-Formate zu entwickeln.“ Bei seinen Besuchen an den Hochschulen in Bayern spüre er eine große, positive Dynamik: „Die gesamte Hochschulfamilie arbeitet entschieden und voller Elan daran, dass dieses Sommersemester trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen ein erfolgreiches werden kann. Ich bin stolz darauf, dass dieser Kraftakt gemeinsam angegangen wird,“ so der Wissenschaftsminister. Er hatte sich in den vergangenen Wochen an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen über deren Vorbereitungen auf das Sommersemester 2020 informiert, das am 20. April aufgrund der Corona-Pandemie zunächst digital startet.

Lehrmethoden werden wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst

Seit seiner Gründung im Jahr 1996 unterstützt das DiZ als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung aller bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Dozentinnen und Dozenten aktiv dabei, ihre Lehrmethoden entsprechend den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Didaktik zu erneuern und anzupassen. Besonders positiv wirken sich derzeit die Erfahrungen aus den bewährten Fortbildungsangeboten und Workshops zum Thema Digitalisierung sowie der beiden Arbeitskreise am DiZ „AK E-Learning“ und „AK Digitalisierung“ aus, in denen Erfahrungen im Bereich von digitalen Lehrmethoden ausgetauscht und neue Konzepte vorgestellt werden. Das über viele Semester aufgebaute Netzwerk an Expertinnen und Experten für E-Learning bringt den bayerischen Hochschulen und betroffenen Lehrenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerade in der aktuellen Situation einen unschätzbaren Mehrwert. Am DiZ bilden sich jährlich etwa 1.500 Lehrende der bayerischen Hochschulen wissenschaftlich fundiert für gute Lehre weiter. Mehr als 500 Personen haben hier inzwischen das „Zertifikat Hochschullehre Bayern“ erworben, das 120 Schulungsstunden in verschiedenen didaktischen Bereichen umfasst.

Weitere Informationen zu den Besuchen von Wissenschaftsminister Bernd Sibler an den bayerischen Hochschulen sowie zu ihren digitalen Angeboten finden Sie unter: www.stmwk.bayern.de/digitalelehre

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.