München-Würzburg:

Gemeinsam gegen Corona an bayerischen Universitätsklinika: Über 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Universitätsklinikum Würzburg sichern tagtäglich umfassende Patientenversorgung

Wissenschaftsminister Bernd Sibler dankt Reinigungskräften: „Ohne Sie alle würde das Universitätsklinikum Würzburg nicht laufen“

Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) leisten täglich über 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen unverzichtbaren Beitrag im Kampf gegen das Corona-Virus. Neben dem medizinischen Personal ist der große Einsatz von vielen Kräften in verschiedensten Bereichen gefragt. Eine entscheidende Rolle kommt dabei den Reinigungskräften zu. Bei diesen bedankte sich Wissenschaftsminister Bernd Sibler Anfang der Woche in Würzburg besonders: „Jeder von uns bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Klinikums stehen jedoch in vorderster Reihe. Ohne Sie alle würde das Universitätsklinikum Würzburg nicht laufen.“ Sibler besuchte in den vergangenen Tagen bayerische Universitätsklinika, um sich bei verschiedenen Berufsgruppen besonders zu bedanken. In Würzburg standen die Reinigungskräfte im Fokus.

Der strikten Einhaltung der ohnehin durchweg höchsten Hygiene- und Sauberkeitsstandards, die in den Universitätsklinika gelten, komme angesichts der Corona-Pandemie eine absolut essentielle Bedeutung zu, so der Minister. „Dafür sorgen Sie, die Reinigungskräfte, jeden Tag. Sie helfen entscheidend mit, damit die Grundvoraussetzungen für die Arbeit in einem Klinikum gegeben sind.“

Enge Abstimmung und ständiger Austausch notwendig

Die Reinigungskräfte müssen aufgrund des ständigen Bestrebens, den Schutz der Patientinnen und Patienten im Klinikum in höchstmöglichem Maß sicherzustellen, immer wieder weitere und auch neue Maßnahmen ergreifen. Die hygienischen Vorgaben sind entsprechend den unterschiedlichen Bereichen des Klinikums streng zu beachten, gerade auch in den Schleusenbereichen zwischen OP-Bereich und den Stationen. Eine enge Abstimmung und ein ständiger Austausch mit dem Pflegepersonal ist wichtiger denn je für die Sicherung der Keimfreiheit. Darüber hinaus müssen die Reinigungskräfte – auch zu ihrem eigenen Schutz – entsprechende Schutzkleidung tragen, was die körperlich ohnehin anstrengende Arbeit erschwert.

Spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet

Das Universitätsklinikum Würzburg hat bereits im Januar eine AG SARS eingerichtet, die sich speziell mit Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus beschäftigt. Eine fachübergreifende Task Force „SARS unter katastrophenmedizinischen Aspekten“ hat darüber hinaus einen Katastrophenplan für einen stark erhöhten Bedarf an Beatmungsplätzen ausgearbeitet, sodass die Kapazitäten schrittweise von rund 80 auf über 140 Plätze erhöht werden können. Die Task Force tauscht sich täglich aus, erhebt den jeweils aktuellen Status in von der Corona-Pandemie betroffenen Bereichen und setzt entsprechende Maßnahmen, insbesondere auch den von der Bayerischen Staatsregierung erlassenen Notfallplan Corona-Pandemie, um. Mit den umliegenden Krankenhäusern und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern/ Würzburg organisiert das UKW die stationäre wie ambulante Versorgung von Corona-Patientinnen und -Patienten und arbeitet insbesondere auch mit den Altenheimen eng zusammen. „Die Region ist uns immer wichtig, aber in einer solchen Krisensituation ist der über Jahrzehnte gewachsene Zusammenhalt von größter Bedeutung“, meinte Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Würzburg. Einen hohen Stellenwert haben am UKW zudem die interne und externe Kommunikation, sowohl im Sinne einer umfassenden Aufklärung als auch Beruhigung.

Ebenso wie das Universitätsklinikum Würzburg setzen auch die weiteren fünf Universitätsklinika im Freistaat und das Deutsche Herzzentrum alles daran, um der Corona-Pandemie zu begegnen: Staatsregierung und Universitätsklinika stehen in täglichem Austausch, etwa zur Zahl der verfügbaren Betten – aktuell halten die Universitätsklinika und das Deutsche Herzzentrum insgesamt rund 3.000 insbesondere für Corona-Patientinnen und -Patienten frei. „In dieser Ausnahmesituation brauchen wir jede helfende Hand!“, so der Minister.
Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.