Bayreuth:

Erste Studentinnen und Studenten auf dem Medizincampus Oberfranken in Bayreuth

Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßt die ersten Medizinstudentinnen und -studenten – „Meilenstein in der Medizinerausbildung in Bayern und für die Versorgung der Menschen hier in der Region“

Die Medizinerausbildung im Freistaat wächst weiter: Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßte heute zusammen mit dem Klinikum Bayreuth, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Bayreuth die ersten Studentinnen und Studenten des Medizincampus Oberfranken anlässlich der Einführungsveranstaltung für das „Praktikum der Berufsfelderkundung“ am Klinikum Bayreuth. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Ich freue mich sehr, die Pioniere der Ärzteausbildung auf oberfränkischem Boden begrüßen zu dürfen. Der Beginn des Praktikums der Berufsfelderkundung markiert den räumlichen Start der Medizinerausbildung in Oberfranken. Dies ist ein Meilenstein in der Medizinerausbildung in Bayern und für die Versorgung der Menschen hier in der Region. Ich wünsche den Studentinnen und Studenten für ihren Start hier in Bayreuth viel Erfolg und alles Gute!“

Im Oktober 2019 haben die ersten 55 Studentinnen und Studenten ihr Studium im Studiengang Medizin am Medizincampus Oberfranken aufgenommen. Jährlich sollen zukünftig 110 Studierende ihr Studium in Erlangen beginnen. Im Endausbau 2025 werden ca. 200 Studentinnen und Studenten zusätzlich in Erlangen und ca. 400 in Bayreuth studieren.

Kernelement des Medizincampus Oberfranken ist ein dauerhaftes Kooperationsmodell der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Klinikum Bayreuth. Die Studentinnen und Studenten werden ihr Studium bis zum 4. Semester in Erlangen absolvieren. Der klinische Abschnitt der Ausbildung im zweiten Studienabschnitt (ab dem 5. Semester) wird in Bayreuth erfolgen. Die Praktika „Berufsfelderkundung“ im zweiten Semester und „Einführung in die Klinische Medizin“ im vierten Semester werden bereits in Bayreuth stattfinden. Angehende Ärztinnen und Ärzte können die Region Oberfranken so schon vor dem praktischen Jahr in einem mehrjährigen Studium kennen und schätzen lernen.

Der Freistaat investiert massiv in die medizinische Ausbildung junger Menschen. „Mit 2.100 zusätzlichen Medizinstudienplätzen in den kommenden Jahren treiben wir die Ärzteversorgung in ganz Bayern weiter voran, unter anderem am neuen Universitätsklinikum Augsburg und mit dem neu eingerichteten Medizincampus Oberfranken“, so Sibler.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.