Berlin:

Strahelnschutz

Werner Rühm ist neuer Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

Bundesumweltministerium beruft Vorsitzenden und drei Stellvertretende in
Beratungsgremium des Bundes

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat Herrn Prof. Dr. Werner Rühm zum
neuen Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission (SSK) berufen. Als seine
Stellvertretung wurden Frau PD Dr. Anna A. Friedl, Frau Prof. Dr. med.
Ursula Nestle und Herr Prof. Dr. Achim Enders ernannt.

Ministerin Schulze betonte, dass Werner Rühm aufgrund seiner umfassenden
fachlichen Qualifikationen auf dem Gebiet des Strahlenschutzes für den
Vorsitz der SSK geeignet sei. Werner Rühm ist seit 2017 Mitglied der SSK.
Der Physiker ist Leiter der Arbeitsgruppe Medizin- und Umweltdosimetrie am
Institut für Strahlenmedizin des Helmholtz Zentrums München und Professor
an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Mitglied der
Internationalen Strahlenschutzkommission (International Commission on
Radiological Protection, ICRP) und Vorsitzender des ICRP Committee 1
(„Radiation Effects“). Von 2014 bis Anfang 2020 war er Vorsitzender von
EURADOS (European Radiation Dosimetry Group).

Komplettiert wird die Spitze der SSK durch zwei Stellvertreterinnen und
einen Stellvertreter, die ebenfalls ausgewiesene Kompetenzen auf dem Gebiet
des Strahlenschutzes mitbringen und langjährige Mitglieder der SSK sind.
Anna Friedl ist Molekular- und Strahlenbiologin sowie Privatdozentin für
Humangenetik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die
Fachärztin für Strahlentherapie und Nuklearmedizin Ursula Nestle ist
Chefärztin an den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach und Professorin
für Radioonkologie am Universitätsklinikum Freiburg. Der Physiker Achim
Enders ist Leiter des Instituts für Elektromagnetische Verträglichkeit an
der Technischen Universität Braunschweig.

Zur 305. Sitzung der SSK übernahm Werner Rühm heute zusammen mit seinem
Team das Amt von Vorgänger Herrn Prof. Dr. Joachim Breckow, der seit 2016
den Vorsitz der SSK innehielt. Ministerin Schulze dankte dem bisherigen
Vorsitzenden für seine erfolgreiche Tätigkeit und die geleistete Arbeit.

Die SSK berät das Bundesumweltministerium in allen Angelegenheiten des
Schutzes vor ionisierenden und nicht-ionisierenden Strahlen. Die Mitglieder
der SSK sind ehrenamtlich tätig. Sie werden durch das
Bundesumweltministerium berufen, sind unabhängig und nicht an Weisungen
gebunden.

Quelle: bmu.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.