Neu-Ulm/Memmingen:

Besuchsreihe in allen Regierungsbezirken stellt Kulturvermittlung in den Mittelpunkt – Sibler: „Alters- und zielgruppenspezifische Angebote bringen Kunst und Kultur zu den Menschen“

„Kunst und Kultur zu den Menschen bringen“: Dieser Leitgedanke führte Kunstminister Bernd Sibler im Rahmen seiner neuen Besuchsreihe KulTour durch alle Regierungsbezirke heute nach Schwaben. Dort informierte er sich im Kunstmuseum Edwin Scharff speziell über das Erlebnis-Angebot im dazugehörigen Kindermuseum und im Landestheater Schwaben über die Möglichkeiten für Groß und Klein, selbst Theater zu machen. Mit seinen Besuchen an verschiedenen Einrichtungen im gesamten Freistaat will Sibler das Interesse auf das vielseitige Kulturangebot und die kreativen Wege der Vermittlung lenken: „Jung und Alt sind in unseren Museen, Archiven, Bibliotheken, Theatern, Denkmälern oder auch Musikschulen herzlich willkommen. Unsere Einrichtungen bringen auf vielfältige Weise Kunst und Kultur zu den Menschen, indem sie alters- und zielgruppenspezifische Angebote wie Erlebnisführungen, Workshops und interaktive Besichtigungen machen. So stelle ich mir kreative Kulturvermittlung vor“, so Sibler.

Experimentieren, Mitmachen und Spaß haben im Kindermuseum

Zusammen mit dem Oberbürgermeister von Neu-Ulm Gerold Noerenberg besuchte Staatsminister Sibler das Kindermuseum des Edwin Scharff Museums. Dieses erschließt mit seinen interaktiven Ausstellungen nicht nur ein junges Museumspublikum, sondern erweitert auch das Themenspektrum des Kunstmuseums um neue gesellschaftliche oder naturwissenschaftliche Aspekte. Kunstminister Sibler begleitete Schülerinnen und Schüler der St.-Michael-Schule – Katholische Freie Grundschule Neu-Ulm in die aktuelle Ausstellung „Architektierisch – Bauten von Mensch und Tier“. Die interaktive Ausstellung zeigt 16 Tiere, anhand deren Bauverhalten jeweils die Brücke zur menschlichen Architektur geschlagen werden kann. Jede Station bietet Mitmachmöglichkeiten, die verschiedene Sinne und kindliche Bedürfnisse anspricht: So kann man zum Beispiel ein Iglu bauen, sich in die nächtliche Unterkunft eines Orang-Utans kuscheln oder die eigene Geschicklichkeit im Bereich des Holz-Experten Biber testen. Experimentieren, Mitmachen und Spaßhaben standen hier auf dem Plan. Sibler erkundigte sich zudem nach der Jahrestagung des Landesverbands Museumspädagogik, die im Februar 2020 im Kindermuseum stattfinden wird. Großes Interesse zeigte der Minister auch an einem angedachten ästhetischen Erfahrungsraum für Kleinkinder, der aufgrund des wachsenden Zustroms sehr junger Besucherinnen und Besucher vom Museumsteam konzipiert wird.

Offene Türen zum Landestheaters Schwaben für Theaterbegeisterte

An der Bürgerbühne des Landestheaters Schwaben nahm Sibler an einem Workshop für theaterinteressierte Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren teil. Unter theaterpädagogischer Anleitung und mit viel Freude am Spiel erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance, selbst Theater zu machen und sich auf der Bühne mit den großen Fragen der Welt auseinanderzusetzen. Dieses Angebot soll für alle Theaterbegeisterten eine Tür zu ihrem Landestheater öffnen.

Weitere Stationen der KulTour geplant

„All die kreativen und liebevoll gestalteten Angebote der Kulturvermittlung sind ungemein wertvoll für die reiche Kunst- und Kulturlandschaft Bayerns. Quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten können sie das Interesse für Kunst und Kultur wecken, verstärken und erhalten. Damit bringen unsere Einrichtungen Kunst und Kultur auf unterhaltsame Weise zu den Menschen und machen sie so sichtbarer“, so Sibler nach seinen Besuchen.

Begonnen hatte er seine KulTour in Niederbayern. Nach Oberfranken und Schwaben wird er als Nächstes Kultureinrichtungen der Oberpfalz besuchen. Weitere Regierungsbezirke folgen.

 

Eindrücke vom Auftakt der KulTour stehen ab ca. 17.30 Uhr zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/minister-fuer-wissenschaft-und-kunst/bilder.html

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.