München:

Einrichtungen im Freistaat können deutschlandweit höchste Besucherzahlen verbuchen – rund 19,7 Millionen Besucherinnen und Besucher im Jahr 2018 – Kunstminister Bernd Sibler: Strahlkraft der Einrichtungen erhalten und Sichtbarkeit in allen Regionen noch weiter erhöhen

Die Museen im Freistaat waren im Jahr 2018 die besucherstärksten Einrichtungen in ganz Deutschland, fasst Kunstminister Bernd Sibler den aktuellen Bericht des Instituts für Museumsforschung erfreut zusammen. Mit rund 19,7 Millionen Besucherinnen und Besuchern konnten sie deutschlandweit die höchsten Besucherzahlen verbuchen. „Abwechslungsreich, spannend und einzigartig ist unsere vielfältige Museumslandschaft in unserem Kulturstaat Bayern. Staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen sprechen mit ihren kostbaren, manchmal auch ausgefallenen und stets besonderen Sammlungen und Konzepten kleine und große, einheimische und auswärtige Besucherinnen und Besucher an. Ich bin stolz auf unser breites Kunst- und Kulturangebot, das unseren Freistaat so lebenswert macht“, so Sibler. Die Strahlkraft der Einrichtungen zu erhalten und ihre Sichtbarkeit in allen Regionen noch weiter zu erhöhen, ist Ziel der Kulturpolitik von Kunstminister Sibler.

Rund 1.250 Museen in Bayern

In Bayern gibt es rund 1.250 Museen in staatlicher und nichtstaatlicher Trägerschaft. Der Freistaat fördert die Weiterentwicklung der Museumslandschaft kräftig: Beispielsweise wurde im Juni 2019 das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg neu eröffnet. Die Neue Pinakothek wird grundlegend saniert, das Haus der Kunst hat ab April 2020 mit Dr. Andrea Lissoni einen neuen künstlerischen Leiter und wertvolle Exponate der staatlichen Sammlungen in München werden in fränkischen Museen künftig eine neue Heimat finden. Darüber hinaus entwickeln die Museen in allen Regionen immer wieder neue Angebote für unterschiedliche Zielgruppen, quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten. Interaktive und digitale Ausstellungskonzepte sind für die Kultureinrichtungen selbstverständlich und ermöglichen multimediale Kulturbegegnungen.

Dass diese Angebote von den Museumsbesucherinnen und -besuchern gerne angenommen werden, zeigen die Besucherzahlen der einzelnen Häuser: So konnte Kunstminister Sibler zum Beispiel nach nur acht Wochen Öffnungszeit den 200.000 Besucher im Museum der Bayerische Geschichte in Regensburg begrüßen, inzwischen sind es bereits rund 350.000 Besucherinnen und Besucher. Erst kürzlich empfing Sibler zudem im tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg den millionsten Besucher. Neben den staatlichen Museen und Sammlungen mit ihren Zweigstellen im gesamten Freistaat tragen insbesondere auch die nichtstaatlichen Einrichtungen zur hohen Sichtbarkeit von Kunst und Kultur in allen Regionen Bayerns bei. In der Landesstelle für nichtstaatliche Museen finden kommunale und private Träger ebenso wie Stiftungen oder Vereine einen kompetenten Ansprechpartner.

Besuchsreihe macht Kunst- und Kulturvermittlung sichtbar

Von der engagierten Arbeit und dem breiten Angebot der bayerischen Museen und weiterer Einrichtungen überzeugte sich Kunstminister Bernd Sibler jüngst bei Besuchen von Kultureinrichtungen in Niederbayern und Oberfranken. Mit seiner Besuchsreihe KulTour, die ihn im neuen Jahr zu weiteren Stationen im Freistaat führen wird, will er Kunst- und Kulturvermittlung im Freistaat an ausgewählten Beispielen sichtbar machen. „In unseren Museen können wir unserer Kultur und ihren unterschiedlichsten Ausprägungen ebenso begegnen wie anderen Kulturen. Hier erfahren wir etwas über Ursprünge, Vorfahren und über uns selbst. In Museen können wir aufspüren, was uns Menschen zu Menschen macht“, so Sibler über den Wert der Einrichtungen.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.