Berlin:

Altmaier: „Wir brauchen eine eigene europäische Dateninfrakstruktur!“

Digital-Gipfel 2019 in Dortmund gestartet: „PlattFORM DIE ZUKUNFT“
Der diesjährige Digital-Gipfel der Bundesregierung ist heute Morgen in Dortmund gestartet und steht
in diesem Jahr unter dem Titel „PlattFORM DIE ZUKUNFT“.
Am morgigen Haupttag wird Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rund 1.300 hochrangige Vertreter
aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Gesellschaft begrüßen. Neben
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nehmen auch die Bundesminister Anja Karliczek, Andreas Scheuer
und Hubertus Heil sowie Ministerpräsident Armin Laschet an dem diesjährigen Spitzentreffen teil.
Die EU-Kommission ist durch Wettbewerbskommissarin Vestager vertreten.
Altmaier: „Daten werden der bedeutendste Rohstoff der Zukunft. Die europäische Wirtschaft benötigt
dringend eine Infrastruktur, die Datensouveränität und breite Datenverfügbarkeit bei hohen
Sicherheitsstandards gewährleistet. Digitale Plattformen krempeln die globale Wirtschaft um. Als
direkte Schnittstelle zwischen Herstellern, Kunden und Usern verändern sie ganze Branchen mit
atemberaubender Geschwindigkeit. Deutschland und Europa wollen und dürfen hier nicht nur Zuschauer
sein. Wir müssen jetzt unsere Stärken einsetzen, um selbst Gestalter der Plattformökonomie zu
werden und dafür sorgen, dass auch aus Deutschland und Europa heraus international erfolgreiche
Plattformen entstehen. Das schafft Wachstum und Arbeitsplätze und trägt erheblich dazu bei, unsere
Wirtschaft zukunftsfest aufzustellen.“


Am Dienstag wird Bundesminister Altmaier das Konzept zum Aufbau einer souveränen und offenen,
europäischen Dateninfrastruktur präsentieren, das das BMWi gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus
der Wirtschaft entwickelt hat.
Auf dem Digital-Gipfel diskutieren hochrangige Mitglieder des umfangreichen Gipfel-Netzwerks
zahlreiche Aspekte der Plattformökonomie: Geschäftsmodelle, Sicherheit und Souveränität in der
Plattformökonomie, digitale Plattformen in Arbeitswelt und Bildung und die Frage der Verantwortung
digitaler Plattformen in der Demokratie.
Exponate der Gipfel-Plattformen zeigen, wie digitale Plattformen bei der intelligenten Vernetzung
von Städten und Regionen helfen, die Logistik revolutionieren und Bürgerinnen und Bürger wieder zum
Souverän ihrer eigenen Daten machen können. Mehr als 30 Infostände machen die Vielfalt digitaler
Plattformen sichtbar.
Ausführliche Informationen zum gesamten Programm des Digital-Gipfels 2019 und allen aktuellen
Projekten und Initiativen des BMWi zum Gipfel finden sich unter www.digital-gipfel.de.

Quelle: www.bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.