München:

Huml baut interkulturelles Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten“ weiter aus – Bayerns Gesundheitsministerin: Bayernweit gibt es jetzt 15 Standorte – Landesweite Tagung am 26. September in Regensburg

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml baut das interkulturelle Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten“ (MiMi Bayern) weiter aus. Huml betonte am Mittwoch: „In Hof, Bayreuth und Landsberg am Lech wurden drei neue MiMi-Projektstandorte eingerichtet, so dass MiMi mittlerweile nun bayernweit an 15 Standorten vertreten ist. Das ist ein großer Erfolg! Derzeit gibt es im Freistaat 500 MiMi-Gesundheitsmediatoren und 100 weitere werden im kommenden Jahr ausgebildet. Unser Ziel ist ein flächendeckendes Angebot für Menschen mit Migrationshintergrund in ganz Bayern. Allein in diesem Jahr fördern wir MiMi mit rund 330.000 Euro.“

Die Ministerin ergänzte: „Darüber hinaus findet am 26. September in Regensburg mit Unterstützung des bayerischen Gesundheitsministeriums eine landesweite Fachtagung mit dem Titel ‚Alter und Migration – Gesund und gut gepflegt bis ins hohe Alter‘ statt, zu der rund 200 Gäste erwartet werden.“

MiMi schult gut integrierte Migrantinnen und Migranten zu interkulturellen Gesundheitsmediatoren. In muttersprachlichen Veranstaltungen informieren diese ihre Landsleute über das deutsche Gesundheitssystem und gesundheitsbezogene Themen, wie etwa Ernährung und Bewegung, Impfschutz, psychische Gesundheit, Vorsorge und Früherkennung, Kindergesundheit, Diabetes oder Krebserkrankungen. Im Rahmen von MiMi werden auch diverse Informationsbroschüren zu Gesundheitsthemen erarbeitet, die in mehrere Sprachen übersetzt und an die Zielgruppe weitergegeben werden.

Huml unterstrich: „In 45 verschiedenen Sprachen geben die bayerischen MiMi-Mediatoren ihr Wissen zu Gesundheitsthemen an andere in Bayern lebende Migranten weiter. Das ist deshalb so wichtig, weil die Gesundheit von Migranten in einigen Bereichen stärker belastet sein kann und sie Vorsorgeangebote seltener in Anspruch nehmen. Mit MiMi wollen wir die Gesundheitskompetenz von Migranten steigern und ihnen den Zugang zu Gesundheitsförderungs- und Präventionsangeboten erleichtern. Weit mehr als 32.000 Menschen mit Migrationsgeschichte haben an den MiMi-Veranstaltungen bisher teilgenommen. Sie nehmen ihr neues Wissen mit nach Hause und geben es in ihren Familien weiter.“

Die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Gudrun Brendel-Fischer, MdL, betonte: „Das Besondere an MiMi ist, dass es mit einem Multiplikatorenkonzept dort ansetzt, wo es wirken soll – in den Communities, bei den Menschen mit Migrationsgeschichte selbst. Gut integrierte Migranten sind in der Regel in zwei Sprachen und zwei Kulturen zu Hause. Sie sind empathische Übermittler und die besten Experten und Multiplikatoren, die man sich wünschen kann. Das gilt insbesondere für einen so sensiblen, intimen Bereich wie die eigene Gesundheit.“

Die Ministerin fügte hinzu: „MiMi hat sich in den letzten Jahren zu einem beispielgebenden Programm für Integration und interkulturelle Gesundheitsförderung in Bayern entwickelt. Das Projekt reagiert auch immer wieder auf aktuelle Entwicklungen und greift neue Themen auf, beispielsweise unsere Schwerpunktthemen für Gesundheitsförderung und Prävention. Mit speziellen Fortbildungen bringen sich die MiMi-Mediatoren dazu immer wieder auf den neuesten Stand. So finden in diesem Jahr passend zu unserer Jahresschwerpunktkampagne 12 Spezialisierungsschulungen zu den Themen ‚HIV/AIDS-Prävention‘ und ‚Virale Hepatitis‘ statt.“

Seit Juni 2019 wird MiMi vom Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg wissenschaftlich evaluiert. Das bayerische Gesundheitsministerium fördert das Projekt MiMi-Bayern des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. mit Sitz in Hannover bereits seit seinem Start im Jahr 2008. Zur Betreuung der Projektstandorte im Freistaat wurde 2016 eine MiMi-Koordinierungsstelle in München eingerichtet.

Quelle: stmgp.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.