Berlin:

Junge Botschafter für biologische Vielfalt
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen, ehrt die Gewinner-Gruppen des Schülerwettbewerbs „ECHT KUH-L!“ 2019: „Ich bin begeistert, mit wie viel Freude und Engagement sich die Kinder und Jugendlichen für die biologische Vielfalt einsetzen!“
„Ackern für die Vielfalt – Teamarbeit in und mit der Natur“, unter diesem Motto hatten sich 2.800 Kinder und Jugendliche an „ECHT KUH-L!“, dem Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), beteiligt. Aus allen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten wurden 42 Preisträger gekürt.
Die Erstplatzierten wurden heute vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen, in Berlin geehrt: „Das Miteinander in der Natur und die Vielfalt auf dem Acker und im Boden sind unverzichtbar, denn der Erhalt der Artenvielfalt ist eine Grundvoraussetzung für die Landwirtschaft. Daher ist es großartig, dass wir mit dem Wettbewerb so viele Schülerinnen und Schüler als Botschafterinnen und Botschafter für die biologische Vielfalt gewinnen konnten.“
Das BMEL hatte im November 2018 Schülerinnen und Schüler der dritten bis zehnten Klasse zur Teilnahme aufgerufen. Die „Kuh-le Kuh“ in Gold, die Siegertrophäe für die einfallsreichsten Beiträge in den einzelnen Altersgruppen, ging diesmal an drei Gewinner-Gruppen aus Baden-Württemberg und eine Gewinner-Klasse aus Nordrhein-Westfalen.

Die Gewinner in den vier Altersgruppen sind:
• Die Schulgarten AG der Hubert-Burda-Grundschule in Offenburg-Fessenbach (Baden-Württemberg) mit ihrem Tomatenprojekt,
• Die 5. Klasse der Gemeinschaftsschule Bergatreute (Baden-Württemberg) mit der Aktion „Ackerblühstreifen – Flowers for future“,
• Die 8d der Ganztagshauptschule Hückelhoven (Nordrhein-Westfalen) mit ihrem Erklärfilm „Unter unseren Füßen“ und
• Die Schülerfirma „RGS – LebensWert“ der 9. Klasse der Rudolf-Graber-Schule aus Bad Säckingen (Baden-Württemberg) mit ihrem Leporello „Das bunte Leben auf einer Streuobstwiese“.
Der Sonderpreis Schule geht gleich an zwei Schulen: das Martin-Luther-Gymnasium Eisenach (Thüringen) mit der Aktion „Wirf die Biene nicht weg: ArtenvielFELD“ und die Sekundarschule Nordlippe aus Exertal (Nordrhein-Westfalen) mit ihrem Aktionstag „Ackern für die Vielfalt“.
Insgesamt wurden 422 Einzelbeiträge eingereicht – eine tolle Resonanz. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Nützlingen und Schädlingen, mit Bakterien und Leguminosen, mit Bestäubern und Insekten. Sie lernten, wie unverzichtbar das Miteinander von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen ist. Viel wurde unternommen, um selbst die biologische Vielfalt zu fördern. Ihre Erkenntnisse und Impulse setzten sie in kreative, informative und lehrreiche Beiträge um: in interaktive Spiele, Comics, Erklärfilme, in Plakate, Songs, Websites und Projektdokumentationen. „Durch den Wettbewerb haben wir gelernt, wie wichtig Freundschaften und Partnerschaften in der Natur sind“, so eine Erkenntnis von Teilnehmenden.
„ECHT KUH-L!“ ist der bundesweite Schülerwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung des BMEL. Eine Übersicht aller insgesamt 42 Preisträger gibt es unter https://www.echtkuh-l.de/.

Quelle: bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.