Berlin:

Scheuer: Schiene ist mehr als ein Stück Stahl auf einem Schotterbett

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat heute das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung gegründet. Dazu nahm er u.a. mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer an der Gründungsveranstaltung in Dresden teil. Minister Scheuer stellte dabei auch das Bundesforschungsprogramm Schiene vor. Es ist das erste seiner Art und Arbeitsgrundlage des neuen Forschungszentrums. Damit werden wesentliche Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt.

Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister:

Die Schiene ist mehr als nur ein Stück Stahl auf einem Schotterbett. Auf ihr können wir automatisiert, digital, sauber, leise und sicher unterwegs sein. In ihr steckt ungeheures Zukunftspotenzial, das wir heben und nutzen wollen. Wir wollen erforschen, wie der Schienenverkehr noch umweltfreundlicher, effizienter und moderner werden kann. Durch unsere neue Denkfabrik in Dresden und unser Bundesforschungsprogramm können wir Innovationen schneller zur Anwendung bringen und noch mehr Menschen vom Bahnfahren begeistern.

Michael Kretschmer, Ministerpräsident Sachsen:

Wir haben in Sachsen hervorragende Kompetenzen im Bereich der Verkehrswissenschaften, bei der Digitalisierung und in der Materialforschung. Auch unsere Hochschulen setzen immer wieder starke Impulse. Der Freistaat unterstützt im Erzgebirge ein Technologiezentrum, bei dem der automatisierte Zugbetrieb ein Schwerpunkt sein wird. Die Ansiedlung der neuen nationalen Forschungseinrichtung passt daher ausgezeichnet zu uns und ist gut für Dresden, Sachsen und ganz Deutschland. Mit dem Zentrum sind neue Chancen, Beschäftigung und Kooperationsmöglichkeiten verbunden. Der Freistaat wird davon profitieren, schließlich sind Forschungseinrichtungen wichtige Keimzellen für eine gute Entwicklung.

Das neue Zentrum vernetzt, steuert und koordiniert Forschungsaktivitäten, vergibt Forschungsaufträge und wird selbst Forschung betreiben. Es nimmt ab sofort in den Räumen des Eisenbahn-Bundesamts am Standort Dresden seine Arbeit auf und wird in den kommenden Jahren Schritt für Schritt weiter ausgebaut.

Das Bundesforschungsprogramm Schiene legt die Themenfelder für die Forschungsarbeit fest. Dazu gehören u.a. Fragen der Umwelt und der nachhaltigen Mobilität, der Automatisierung und Digitalisierung, der Wirtschaftlichkeit oder der Sicherheit im Schienenverkehr.

Quelle:bmvi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.