München:

417.500 Euro aus dem Entschädigungsfonds für Schloss in Lohr am Main
Kunstminister Bernd Sibler gibt Mittel für Instandsetzung des Lohrer Schlosses bekannt – „sagenumwobenes Schneewittchen-Schloss begeistert Groß und Klein“

Die Sanierung des Schlosses in Lohr am Main wird mit 417.500 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Das sagenumwobene Schneewittchen-Schloss in Lohr am Main verzaubert nicht nur seine kleinen Besucher. Das malerische Schloss begeistert schon rein äußerlich durch seine beeindruckende Architektur. Im Innern befindet sich außerdem das Spessartmuseum, das sich mit der reichen Geschichte der unterfränkischen Region befasst. Ich freue mich sehr, dass wir dieses kulturell vielfältige Baudenkmal mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds unterstützen können“, betonte Staatsminister Sibler.

Das Lohrer Schloss wurde 1389 erstmals erwähnt, es geht vermutlich auf eine Gründung der Grafen von Rieneck um 1340 zurück. Nach dem Aussterben der Rienecker übernahm 1559 das Kurfürstentum Mainz das Schloss und baute es für die Zwecke eines Amtssitzes erheblich um. 1814 erfolgte der Übergang an das Königreich Bayern. Das Schloss diente längere Zeit als Landratsamt. Seit 1972 ist das Spessartmuseum dort beheimatet. 1986 möchte der Lohrer Apotheker und Lokalhistoriker Dr. Karlheinz Bartels in einer nicht ganz ernst gemeinten Abhandlung nachgewiesen haben, dass die Grimm‘sche Märchenfigur Schneewittchen aus Lohr stammt.

Das Schloss besitzt eine verhältnismäßig große und vielfach verschnittene Dachlandschaft, die Schäden aufweist. Die Schwerpunkte der Sanierung werden deshalb auf der Reparatur des Tragwerks und der kompletten Neueindeckung der Dachhaut liegen. Darüber hinaus umfasst die Instandsetzung Arbeiten am Natursteinmauerwerk.

Eigentümer ist der Landkreis Main-Spessart.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Die Maßnahme ist mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt und wird von diesem fachlich begleitet.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.