München:

Huml treibt die Digitalisierung in der Pflege weiter voran – Gesundheitsministerin informiert anlässlich des Bayerischen Fachtags „Pflege Digital 2019“ über bayernweite Projekte

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml treibt die Digitalisierung in der Pflege weiter voran. Huml betonte am Donnerstag in München anlässlich des Bayerischen Fachtags zur „Pflege Digital 2019“: „Gerade in der Pflege bieten digitale Anwendungen enorme Chancen. Die Zahl der Pflegebedürftigen in Bayern wird Schätzungen zufolge auf rund 3,4 Millionen Menschen im Jahr 2030 ansteigen. Digitale Technik kann Pflegekräfte und pflegende Angehörige entlasten.“

Die Ministerin unterstrich: „Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium fördert eine Vielzahl von Projekten, damit Bürgerinnen und Bürger im Pflegebereich künftig noch besser versorgt werden können. Die Bayerische Staatsregierung investiert mit der Strategie BAYERN DIGITAL bis 2022 insgesamt sechs Milliarden Euro für Digitalisierungsprojekte, insbesondere auch in den Bereichen Gesundheit und Pflege.“

Huml ergänzte: „Klar ist aber auch: Der Mensch muss dabei immer im Mittelpunkt stehen. Wir fördern digitale Pflege nur, wenn und soweit die pflegebedürftigen Menschen dies wollen und Angehörige und Pflegekräfte die neuen Möglichkeiten tatsächlich nutzen. Dabei muss die neue Technik praxistauglich sein. Das gelingt nur, wenn wir die Praktiker aus der Pflege noch konsequenter als bisher in die Entwicklung digitaler Lösungen einbeziehen.“

Die Ministerin warb zugleich für mehr Akzeptanz von digitalen Anwendungen im Pflegebereich: „Wir brauchen eine digitale Pflege, die von den Pflegenden und den Pflegebedürftigen akzeptiert wird. Deshalb müssen Angehörige und Pflegekräfte die neuen Technologien sicher anwenden können. Und digitale Pflege muss gleichzeitig mehr Zeit für den persönlichen Umgang mit den Pflegebedürftigen ermöglichen.“

Huml fügte hinzu: „Mein Ziel ist es darüber hinaus, die Bürgerinnen und Bürger noch besser über die neuen Möglichkeiten der digitalen Pflege zu informieren. Dazu dienen unter anderem unser Fachtag ‚Pflege Digital 2019‘ und unsere erfolgreiche Fachtagung ‚Gestaltung von Digitalisierung und Technik in der Pflege‘ mit namhaften Experten aus der Wissenschaft und mehr als 110 Gästen. Die Fachtagung findet heuer bereits zum fünften Mal statt.“

Beim Bayerischen Fachtag „Pflege Digital 2019“ wurden am Donnerstag bayernweit diverse Digitalisierungsprojekte vorgestellt, die vom bayerischen Gesundheitsministerium gefördert werden:
„Pflegeroboter Pepper“ zur Unterstützung im Pflegealltag in der Tagespflegeeinrichtung ‚Ursula Wiegand‘ der Caritas Sozialstation St. Johannes e.V. im unterfränkischen Erlenbach, Fördersumme StMGP 36.000 Euro;

„9 x Selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken“ untersucht an 9 Standorten in Oberfranken, ob und unter welchen Voraussetzungen technische digitale Lösungen (Ambient Assisted Living – AAL) die ambulante Pflege unterstützen und entlasten können, Fördersumme StMGP rund 577.000 Euro;

„DeinHaus 4.0“ zur Darstellung eines vorbildlichen Pflegewohnumfelds für Pflegebedürftige an der Technischen Hochschule im niederbayerischen Deggendorf, Fördersumme StMGP 4,5 Millionen Euro;

„Digi-ORT“ (Digitale medizinisch-pflegerische Versorgung und assistiertes Wohnen) im Oberen Rodachtal im oberfränkischen Landkreis Kronach zur Entwicklung und Erprobung einer Plattform zum Datenaustausch zwischen häuslicher Umgebung von Pflegebedürftigen, Hausärzten, ambulanten Pflegediensten, einer lokalen Anlaufstelle und einem ehrenamtlichen Begleitdienst, Fördersumme StMGP rund 2,4 Millionen Euro und

„MeDiLand“ (Medizin Digital zur Verbesserung der Versorgung auf dem Land) der TH Deggendorf im Gemeindeverbund Spiegelau-Frauenau in Niederbayern zur Erprobung eines Vitaldatenaustauschs einschließlich Videokommunikation zwischen Praxisassistentinnen (TeleVERAHs) und Pflegediensten zu Hausärzten und den beiden regionalen Krankenhäusern, Fördersumme StMGP 330.000 Euro.

Quelle:stmgp.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.