München:

Doppelter Amtswechsel an der Spitze von Landgericht und Staatsanwaltschaft Kempten / Justizminister Eisenreich verabschiedet Dr. Johann Kreuzpointner in den Ruhestand und führt Uwe Erlbeck und Petra Strohbach in ihre neuen Ämter ein

Der bayerische Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich vollzieht heute feierlich den Amtswechsel an der Spitze des Landgerichts und der Staatsanwaltschaft in Kempten. Er verabschiedet Dr. Johann Kreuzpointner in den Ruhestand. Gleichzeitig führt er den bisherigen Leiter der Staatsanwaltschaft Uwe Erlbeck in das Amt des Landgerichtspräsidenten und dessen Nachfolgerin Petra Strohbach in das Amt der Leitenden Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Kempten ein.

Eisenreich betont in seiner Laudatio für Dr. Johann Kreuzpointner: „Sie können stolz auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Mit Konsequenz und Empathie haben Sie es immer geschafft, sachgerechte Lösungen zu finden. Zudem haben Sie sich um die Erhaltung und Restauration des historischen Kemptener Gerichtsgebäudes verdient gemacht. Für Ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Justiz danke ich Ihnen herzlich und wünsche Ihnen alles Gute für Ihren Ruhestand.“

Uwe Erlbeck wird als bisheriger Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Kempten verabschiedet und als neuer Landgerichtspräsident eingeführt. An Erlbeck gerichtet hebt Eisenreich hervor: „Es gibt kaum einen Juristen, der in der Kemptener Justiz so zu Hause ist wie Sie – den Großteil Ihrer bisherigen Karriere haben Sie hier verbracht. Sie sind eine Führungskraft, die innovative Konzepte anpackt und keine Mühen scheut, um etwas voranzubringen. Ich bin mir sicher, dass der Landgerichtsbezirk bei Ihnen in den besten Händen ist. Für Ihren Einsatz als Leiter der Staatsanwaltschaft Kempten danke ich Ihnen und wünsche Ihnen für Ihre neue Aufgabe alles Gute.“

Zuletzt wendet sich Bayerns Justizminister an die neue Leitende Oberstaatsanwältin Petra Strohbach: Sie vereinen fachliche Kompetenz, eine breit gefächerte Berufserfahrung und Leidenschaft für die Strafverfolgung. Sie sind eine Führungspersönlichkeit mit zwischenmenschlichem Gespür und Durchsetzungsvermögen. Für Ihre neue Aufgabe wünsche ich Ihnen eine glückliche Hand bei all Ihren Entscheidungen. Ich bin mir sicher, dass Sie sich hier im Allgäu sehr wohl fühlen werden. “

Dr. Johann Kreuzpointner (65 Jahre), begann seine Berufslaufbahn bei der Justiz am 1. November 1981 als Richter am Landgericht Memmingen. Nach seinem Wechsel zur Staatsanwaltschaft Memmingen wurde er von Januar 1984 bis Juli 1986 an das Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe abgeordnet. Nach seiner Rückkehr folgten Verwendungen als Staatsanwalt in Kempten und Memmingen, als Richter am Landgericht Memmingen sowie als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Memmingen. Mit Wirkung vom 1. Februar 1998 wurde er zum Richter als ständiger Vertreter des Direktors am Amtsgericht Kaufbeuren und im Jahr 2000 zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Memmingen ernannt. Von 2001 bis 2007 war Dr. Kreuzpointner anschließend als Oberstaatsanwalt als Ständiger Vertreter des Behördenleiters bei der Staatsanwaltschaft Memmingen tätig, bevor ihm 2007 die Leitung der Behörde übertragen wurde. Von Oktober 2013 bis Januar 2019 war er schließlich Präsident des Landgerichts Kempten. Herr Dr. Kreuzpointner wurde mit Wirkung vom 1. Februar 2019 in den Ruhestand versetzt.

Uwe Erlbeck (61 Jahre) trat am 1. Dezember 1985 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Traunstein in den Justizdienst ein. 1992 wechselte er als Richter an das Landgericht Kempten, bevor er im Jahr 1995 zum Staatsanwalt als Gruppenleiter an die Staatsanwaltschaft Kempten berufen wurde. Von 2003 bis 2007 war er anschließend Vorsitzender Richter am Landgericht Kempten und ab September 2007 Oberstaatsanwalt als Ständiger Vertreter des Behördenleiters bei der Staatsanwaltschaft Kempten. Von 2015 bis 2019 war ihm dann als Leitender Oberstaatsanwalt die Leitung der Staatsanwaltschaft Kempten übertragen. Seit 1. März 2019 ist Herr Erlbeck Präsident des Landgerichts Kempten.

Petra Strohbach (57 Jahre) begann ihre Laufbahn in der bayerischen Justiz am 1. Dezember 1990 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Von Januar 1993 bis Januar 1994 war sie an die Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht Dresden abgeordnet. Nach ihrer Rückkehr war Frau Strohbach für rund fünf Jahre als Richterin am Landgericht Nürnberg-Fürth tätig, bevor sie im Juli 1999 zur Staatsanwältin als Gruppenleiterin bei der Staatsanwaltschaft Augsburg ernannt wurde. Von 2003 bis 2004 war Sie in gleicher Position bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth tätig, bevor sie dort zur Oberstaatsanwältin ernannt wurde. Von Dezember 2008 bis Juni 2013 war sie Richterin am Oberlandesgericht Nürnberg und leitete seit Juli 2013 als Leitender Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft München verschiedene Abteilungen, zuletzt die Zentralabteilung, Personal- und Haushaltsangelegenheiten. Seit 1. März 2019 ist sie Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Kempten.

Quelle:stmj.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.