Berlin:

Klöckner: „Ernährungskompetenz schafft Lebensqualität – vor allem auch im Alter“
Vernetzungsstellen sollen Wissen vermitteln und beraten – Fachtagung der BAGSO bringt Multiplikatoren aus den Kommunen zusammen

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, eröffnete heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Franz Müntefering, die Auftaktveranstaltung der BAGSO zum Thema „Die Gesundheit älterer Menschen in Kommunen kreativ gestalten – genussvoll essen, Körper und Geist bewegen, Gemeinschaft und Freude erleben“.

Julia Klöckner: „Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade auch im Alter. Und die spezifischen Bedürfnisse dieser Generation müssen wir im Blick haben: Im Jahr 2050 wird jeder Dritte in Deutschland über 60 Jahre alt sein. Gestartet habe ich daher meine Ernährungsinitiative für Seniorinnen und Senioren. Mit ihr verbessern wir die Ernährungskompetenz von älteren Menschen, arbeiten daran, dass in Einrichtungen und bei Essen auf Rädern die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung flächendeckend umgesetzt werden. Gemeinsam mit den Ländern richten wir dafür Vernetzungsstellen für Seniorenernährung ein, dieses Jahr noch nehmen die ersten ihre Tätigkeit auf. Um Wissensvermittlung und Beratung geht es. Im Rahmen der Strategie ist das Projekt der BAGSO eine wichtige Säule – mein Ministerium fördert es mit 1,65 Millionen Euro. Gerade, da wir damit die Personen aus der Praxis erreichen, die – oftmals ehrenamtlich – ihren Beitrag in der Seniorenarbeit in den Gemeinden leisten. Mit eben diesen Multiplikatoren wollen wir den Informationsaustausch vorantreiben, wollen sie beraten und qualifizieren. Sie sind Botschafter für gesunde Ernährung, tragen wichtiges Ernährungswissen in die Kommune.“

Franz Müntefering: „Den Verantwortlichen der Seniorenarbeit in Kommunen kommt bei der Gestaltung von Angeboten im Wohnumfeld der älteren Menschen eine besondere Verantwortung zu. Das BAGSO Im Alter IN FORM Projekt bietet dazu bundesweit fachliche Unterstützung. Diese Arbeit ist erfolgreich und wir setzen sie gern fort.“

Im Anschluss an die Veranstaltung besuchte die Bundesernährungsministerin zusammen mit Franz Müntefering eine kommunale Senioreneinrichtung in Bonn, um dort persönlich mit den Bewohnern und Bewohnerinnen ins Gespräch zu kommen.

Hintergrund:
Die Veranstaltung der BAGSO ist Teil des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projektes „Im Alter IN FORM – Gesunde Ernährung, mehr Bewegung, aktive Teilnahme in Kommunen fördern“.
Auf der Fachtagung zeigen Expertinnen und Experten Zusammenhänge und Beispiele guter Praxis im Bereich der Gesundheitsförderung älterer Menschen auf. Am Ende der Veranstaltung stehen praktische und hilfreiche Empfehlungen und Schlussfolgerungen für die Verbesserung der Verpflegungssituation von Seniorinnen und Senioren durch sinnvolle Strategien und Synergien auf kommunaler Ebene. Zu den interessierten Zuhörern gehörten Verantwortliche und Akteure in der Seniorenarbeit, Haupt- und ehrenamtliche Akteure der Kommunalpolitik, zuständige Fachkräfte für Gesundheit der Kommunalverwaltung und Verantwortliche und Akteure der Zivilgesellschaft aus dem gesamten Bundesgebiet

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.