Berlin:

Kultur- und Kreativpiloten zeigen ihr Innovationspotenzial für die deutsche Wirtschaft: Kreatives
Unternehmertum prägt Stadt und Land

Eine Beratungsagentur, die junge Menschen dabei unterstützt ihre Region selbst zu gestalten oder
ein alter Gutshof in Brandenburg, der als Coworking-Space umgebaut wurde und nun als Vorreiter der
Regionalentwicklung gilt – die Titelträger „Happy Locals“ aus Berlin und „Coconat – A Workation
Retreat“ aus Bad Belzig sind zwei der diesjährigen Kultur- und Kreativpiloten, die heute bei der
Start-up Night der Kreativen ausgezeichnet werden. Sie stehen für die große Bandbreite an Ideen und
Innovationen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, die auch in einer Ausstellung und einer
begleitenden Fachkonferenz präsentiert werden.


Die Start-up Night der Kreativen ist gleichzeitig die diesjährige Auftaktveranstaltung der
Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Die ausgezeichneten „Kultur- und
Kreativpiloten Deutschland“ zeigen bereits im neunten Jahr eine große Bandbreite an Ideen und
Innovationen.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu den
innovativsten Branchen der deutschen Wirtschaft. Kreativität ist heute überall in der Wirtschaft
gefragt. Kreativunternehmen verleihen mit ihren Geschäftsideen, mit ihren Produkten und
Dienstleistungen der deutschen Wirtschaft ganz entscheidende Anstöße. Die ausgezeichneten Kultur-
und Kreativpiloten stehen exemplarisch für Innovation jenseits rein technischer Neuerungen und
machen die Wirkungskraft von Kreativunternehmertum deutlich. Wir brauchen mehr solche mutigen
Unternehmerinnen und Unternehmer, denn von ihren Ideen profitieren auch andere, insbesondere in
Mittelstand und Industrie.“
Kulturstaatsministerin Monika Grütters zeigte sich beeindruckt von den prämierten Start-up-Ideen:
„Diese Gründungserfolge sind zum einen herausragende Beispiele für das einfallsreiche und beherzte
Unternehmertum, das wir uns in Deutschland noch viel mehr wünschen. Zum anderen zeigen sie
eindrucksvoll, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft auch richtungsweisende Ansätze für eine
vorwärtsgewandte Entwicklung in den ländlichen Räumen bieten kann – eines unserer Kernthemen im
Koalitionsvertrag. Deshalb wollen wir mit der heutigen Auszeichnung die Leistungen der
Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort einmal mehr bundesweit sichtbar machen und ihnen
praktische Unterstützung auf ihrem weiteren Weg mitgeben. Wir bekennen uns damit zu den vielen
kreativen Köpfen in Deutschland, die mit höchsten Ansprüchen an Qualität und dem Blick für
Zukunftschancen oftmals ein großes Risiko eingehen.“
Unter den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern wirken 10 von 32 in ländlichen Räumen. Wie
die große Vielfalt an Unternehmen und Initiativen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft abseits der
großen Ballungszentren noch stärker zur Zukunftsfähigkeit und Attraktivität der ländlichen Regionen
beitragen können, wird Thema der Fachkonferenz „Kultur- und Kreativwirtschaft zwischen Stadt und
Land“ sein, die im Rahmen der Start-up-Night stattfindet. Grundsätzliche Analysen zur
Kreativwirtschaft im ländlichen Raum wird der Monitoringbericht 2019 bieten, der turnusgemäß im
Herbst erscheint.
Seit 2010 verleiht die Bundesregierung jährlich den Titel Kultur- und Kreativpiloten an 32 kreative
Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Titelträgerinnen und
Titelträger werden Teil eines bundesweiten Netzwerks und ein Jahr lang von zwei Mentoren begleitet.
Durchgeführt wird die Auszeichnung vom u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V.
Förderer ist die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, getragen vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
und Medien.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20190220-kultur-und-kreativpiloten-zeigen-ihr-innovations-potenzial-fuer-die-deutsche-wirtschaft.html

Quelle:bmwi.bund.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.