München:

Kultusminister Michael Piazolo zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar – Bedeutung von Erinnerungskultur an den Schulen und im Freistaat

„Entwürdigung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von Millionen von Juden darf niemals in Vergessenheit geraten“

MÜNCHEN. Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar betont Kultusminister Michael Piazolo: „Die NS-Diktatur hat unendlich viel Leid verursacht. Die Entwürdigung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von Millionen von Juden darf niemals in Vergessenheit geraten. Wir wollen die Erinnerung an das Geschehene wachhalten und der Opfer des Holocaust gedenken. Alle gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass derartige Verbrechen nie wieder geschehen!“

Erinnerungskultur an Schulen

An den Schulen im Freistaat haben der zeitgeschichtliche Unterricht und die Befassung mit der Erinnerungskultur einen hohen Stellenwert. Das Thema NS-Diktatur und ihre Folgen ist als verpflichtender Bestandteil in den Lehrplänen aller weiterführenden Schulen fest verankert.  Über die konkrete Unterrichtsgestaltung hinaus bieten sich zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten, sich vertieft mit Geschichte zu befassen, wie beim Besuch von Gedenkstätten oder der Durchführung von schulischen Studien- oder Projekttagen. So führen viele Schulen z. B. regelmäßig am 27. Januar Veranstaltungen zur Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz durch.

„Mir ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die geschichtlichen Ereignisse reflektieren und sich der Dimension nationalsozialistischer Verbrechen bewusstwerden. Zugleich werden sie damit für die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten sensibilisiert. Auf dieser Grundlage können die jungen Menschen aktiv an unserer Erinnerungskultur mitwirken und in unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen“, so Piazolo.

Im Rahmen der geschichtlichen und politischen Bildung sowie der Demokratie- und Werteerziehung an den Schulen in Bayern spielt auch die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Extremismus eine wichtige Rolle. Die Lehrkräfte leisten hier wertvolle Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Unterstützt werden sie dabei von den 18 Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz.

Erinnerungskulturelle Einrichtungen in Bayern

Bayern fördert die erinnerungskulturellen Einrichtungen umfassend – von den KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg über die Erinnerungsorte der KZ-Außenlager in Hersbruck und Mühldorf bis hin zu den NS-Dokumentationen in Nürnberg, München und am Obersalzberg. Auch die DenkStätte Weiße Rose wird vom Kultusministerium unterstützt. Die Staatsregierung investiert in vielfältige Programme, um das pädagogische Angebot von Gedenkstätten und Erinnerungsorten noch weiter auszubauen und die Rahmenbedingungen für die Vermittlungsarbeit weiter zu verbessern. Bereits jetzt stehen an den KZ-Gedenkstätten Dachau, Flossenbürg und Hersbruck über 30 Lehrkräfte zur Verfügung, die die Schulklassen bei ihrem Besuch betreuen.

Der 27. Januar – ein Internationaler Gedenktag

Der 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter Gedenktag, mit dem an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und die Opfer des Nationalsozialismus erinnert wird. 2005 erklärten die Vereinten Nationen den Jahrestag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Quelle: stmuk.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.