Berlin:

Gemeinsame Dürrehilfe durch landwirtschaftliche Betriebe stark gefragt
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zu den Zahlen der in Anspruch genommenen Dürrehilfe durch existenziell in Not geratene landwirtschaftliche Betriebe

Die Antragsverfahren in den Ländern bezüglich der Dürrehilfe für landwirtschaftliche Betriebe, die in Folge der Dürre 2018 in existenzielle Not geraten sind, sind größtenteils abgeschlossen. In Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist das Antragsverfahren noch geöffnet. Dies ermöglicht nunmehr einen ersten Überblick über die Akzeptanz des Bund-Länder-Hilfsprogramms durch die betroffenen Landwirte.

Das beantragte Fördervolumen der eingegangenen Anträge beträgt derzeit 288,7 Millionen Euro, bewilligt wurden bis zum 7. Dezember 2018 39,3 Millionen Euro. Diese Zahlen sprechen dafür, dass die gemeinsame Dürrehilfe 2018 von Bund und Ländern, für die insgesamt 340 Millionen Euro zur Verfügung stehen, von existenzgefährdeten landwirtschaftlichen Betrieben sehr gut nachgefragt wird. Sie widerlegen auch die anfängliche Kritik, dass die Maßnahme aufgrund zu strenger Förderkriterien ins Leere laufe.

Nach einer Abfrage bei den Ländern sind bis zum 7. Dezember bundesweit 8519 Anträge bei den zuständigen Landesbehörden eingegangen. Damit scheint sich die im August dieses Jahres geschätzte Zahl von rund 10 000 betroffenen Betrieben im Großen und Ganzen zu bestätigen. Erfahrungsgemäß gehen viele Anträge noch in den letzten Tagen vor Ablauf der Fristen bei den zuständigen Behörden ein. Der Antragseingang variiert stark je nach Bundesland. Während das Antragsaufkommen in den nördlichen und östlichen Bundesländern die Schätzungen zum Teil deutlich übersteigt, liegt die Zahl der Anträge in den südlichen Landesteilen unter den damaligen Erwartungen.

Die Bewilligungen laufen. Bisher wurden 799 Anträge bewilligt. Einige Länder wie etwa Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein oder Sachsen-Anhalt gewähren Vorschusszahlungen, um die Landwirte schnell und unbürokratisch finanziell unterstützen zu können. Es ist damit zu rechnen, dass noch ein erheblicher Teil der Anträge bis zum Jahresende bewilligt wird.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.