München:

„Digitales Lehren und Lernen entfaltet sich an unseren bayerischen Hochschulen immer mehr“ – Wissenschaftsminister Bernd Sibler zur neuen vbw-Studie „Digitale Bildung an bayerischen Hochschulen“

Für Wissenschaftsminister Bernd Sibler sind die bayerischen Hochschulen insgesamt auf dem richtigen Weg, was die digitale Lehre betrifft. Gleichzeitig müssten aber einzelne Aspekte insbesondere im Bereich der digitalen Lehre noch stärker in den Blick genommen werden, so Minister Sibler zu den Ergebnissen der heute vorgestellten Studie „Digitale Bildung an bayerischen Hochschulen“ der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw).

„Digitales Lehren und Lernen entfaltet sich an unseren bayerischen Hochschulen immer mehr. Wir unterstützen unsere Hochschulen nach Kräften dabei, die Chancen der Digitalisierung für die Lehre noch effektiver zu nutzen. Gemeinsam mit dem neu geschaffenen Digitalisierungsministerium wollen wir in Zukunft noch stärkere Akzente setzen!“ Mit dem Masterplan BAYERN DIGITAL II habe der Freistaat bereits verschiedene Förderprogramme für digitales Lernen und Lehren an den Hochschulen auf den Weg gebracht, die zunehmend Wirkung zeigen. „Zudem möchte ich die Digitalisierung bei den neuen Zielvereinbarungen mit unseren Hochschulen weiter akzentuieren“, erklärte Sibler.

Die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach betonte: „In unserer Gesamtstrategie, Bayerns digitale Potentiale weiter auszubauen, nehmen die Hochschulen einen wichtigen Platz ein. Die digitalen Möglichkeiten durch Tablet, Smartphone und Co. sind längst Alltag der jungen Menschen. Deshalb ist auch die Lehre und das Lernen von heute ein anderes als noch vor wenigen Jahren. Als Freistaat unterstützen wir die Hochschulen dabei, die digitale Entwicklung aufzugreifen und neue Formate anzubieten. Klares Ziel der Staatsregierung ist es, hier gemeinsam schnell weiter voranzukommen und gute Grundlagen für das lebenslange Lernen zu schaffen.“

Zentrum für Hochschuldidaktik, Forschungs- und Innovationslabor und Kompetenzzentrum für digitales Lehren unterstützen

Entwicklungspotenzial sieht die Studie bei der Qualifizierung der Dozentinnen und Dozenten für den Einsatz digitaler Medien in ihrer Lehre. „Wir sehen in den Ergebnissen der Studie auch wertvolle Impulse für eine innovative Weiterentwicklung der Lehre. Mit der Zukunftsinitiative Masterplan BAYERN DIGITAL II setzen wir hier bereits entsprechende Schwerpunkte, etwa mit dem künftigen Förderprogramm SMART vhb“, so Minister Sibler. Es unterstützt die Lehrenden dabei, ihre Präsenzlehre durch Online-Lerneinheiten zu erweitern. Darüber hinaus entwickelt das Zentrum für Hochschuldidaktik (DiZ) die Didaktik an allen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften weiter. Deren Arbeit soll das Forschungs- und Innovationslabor Digitale Lehre (FIDL) ergänzen, das sich mit innovativen Konzepten, Technologien und Formaten der Lehre befasst. Auf universitärer Seite wird sich dem das Kompetenzzentrum für digitales Lehren und Lernen (DigiLLabs) annehmen.

Mit der virtuellen Hochschule Bayern (vhb) verfügt der Freistaat zudem als einziges Bundesland über eine hochschulübergreifende digitale Plattform, die bereits 1,4 Millionen Kursbelegungen vorweisen kann. Sie ermöglicht Studentinnen und Studenten ein zeitlich und örtlich flexibles Studium.

 

Der Masterplan BAYERN DIGITAL II umfasst auch infrastrukturelle Fördermaßnahmen. Im Rahmen des Digitalen Campus Bayern (DCB) stellt der Freistaat zum Beispiel mit der Bayern Cloud den Hochschulen einen sicheren und verlässlichen Datenspeicher zur Verfügung.

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.