München:

Huml stärkt Teilhabe von Menschen mit Demenz – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Bayerischer Demenzfonds unterstützt Demenz-Chorprojekt aus Nürnberg

Ein Benefizkonzert des integrativen Chores „Sing ein Lied…“ der Angehörigenberatung e.V. Nürnberg ist das erste Projekt, das aus Mitteln des Bayerischen Demenzfonds unterstützt wird. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Donnerstag hingewiesen. Huml betonte: „Menschen mit Demenz dürfen nicht nur auf ihre Erkrankung und den Verlust ihrer kognitiven Fähigkeiten reduziert werden. Mit dem neuen ‚Bayerischen Demenzfonds‘ schaffen wir vermehrt Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Demenz und sensibilisieren die Öffentlichkeit für dieses Thema noch stärker.“

@terhorst

Das Benefizkonzert hatte am Mittwochabend (5. Dezember) in der Kirche St. Klara in Nürnberg stattgefunden. In dem Chor musizieren Demenzkranke gemeinsam mit Angehörigen und anderen interessierten Menschen.

Die Ministerin unterstrich: „Wichtig ist das Signal, dass es auch im Leben mit Demenz Freude und ein Miteinander geben kann. Häufig leiden sowohl Betroffene als auch Angehörige neben der Erkrankung auch noch unter negativen Erwartungshaltungen, Isolation und Ausgrenzung.“

In Bayern sind aktuell 240.000 Menschen in Bayern von Demenz betroffen. Sollte kein medizinischer Durchbruch gelingen, wird ihre Zahl bis 2030 sogar auf rund 300.000 Betroffene ansteigen.

Huml erläuterte: „Für den Bayerischen Demenzfonds hat der Landtag 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit fördern wir Projekte, um Menschen mit Demenz, die zu Hause leben, und deren Angehörige zu unterstützen. Sie sollen trotz Demenz aktiv an der Gesellschaft teilhaben.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Der Bayerische Demenzfonds ergänzt die Zielsetzung unserer Bayerischen Demenzstrategie mit insgesamt zehn Handlungsfeldern, in denen vielfältige Projekte gefördert werden. Im kommenden Jahr soll am Landesamt für Pflege eine eigene Geschäftsstelle eingerichtet werden.“

Spenden können auf folgendes Spendenkonto einbezahlt werden:

Staatsoberkasse Bayern
Bayerische Landesbank München
IBAN: DE75 7005 0000 0001 1903 15
BIC: BYLADEMM
Verwendungszweck: PK-Nr. 2528.1000.0034 Bayerischer Demenzfonds.

Spendenbescheinigungen werden automatisch erstellt, sofern die Adresse der Spender angegeben ist.

Quelle: stmpg.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.