München:

„Beeindruckendes schauspielerisches und gesangliches Talent – Geschehen auf der Bühne lebendig und fassbar gemacht“

Der Bayerische Kunstförderpreis 2018 in der Sparte „Darstellende Kunst“ geht in diesem Jahr an Rachael Wilson, Sandro ?utalo, Patrizia Unger und Samouil Stoyanov. Dies gab Bayerns Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle heute in München bekannt.

„Mit dem Bayerischen Kunstförderpreis zeichnet der Freistaat Bayern herausragende künstlerische Leistungen aus. Die Preisträger in der Sparte „Darstellende Kunst“ machen das Geschehen auf der Bühne lebendig und fassbar. Die Darsteller haben nicht nur das Publikum begeistert, sondern auch die Jury überzeugt. Ich gratuliere den Preisträgern zu ihrem beeindruckenden Talent und wünsche ihnen für ihr künftiges Schaffen viel Erfolg“, sagte Kunstministerin Kiechle.

Kunstförderpreisträger 2018 in der Sparte „Darstellende Kunst“

Rachael Wilson, geboren 1989 in Las Vegas, erhielt ihre Gesangs-Ausbildung an der renommierten Juilliard School in New York. 2013 wurde Rachael Wilson direkt an das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper engagiert. Seither ist die junge Sängerin in mehr als zwei Dutzend Rollen präsent gewesen und hat dabei mit immer wachsenden Partien Publikum und Kritiker gleichermaßen in höchstem Maße überzeugt, so die Jury. Rachael Wilson wird von der Jury ein überdurchschnittlicher Bühneninstinkt und ein außergewöhnlicher Gestaltungswille bestätigt.

 

Sandro ?utalo, geboren 1988 in Sarajevo und ausgebildet an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, ist unmöglich auf der Bühne zu übersehen, so fasst es die Jury zusammen. Mit der Art und Weise, wie er seinen Körper einsetzt, erziele er eine enorme Bühnenpräsenz. Gleich zu Beginn des Neustarts am Landestheater Schwaben im Herbst 2016 begeisterte ?utalo als einer von drei Peers in Kathrin Mädlers „Peer Gynt“-Inszenierung mit betörender Spielfantasie, so die Jury. Sandro ?utalos Peer sei dabei der naiv-ungestüme, jugendliche Träumer gewesen. Ein großer Junge, der mit trotziger „Ich werd's Euch allen zeigen!“-Energie gegen die Welt anrannte.

 

Patrizia Unger, geboren 1994, gelingt nach Auffassung der Jury scheinbar mühelos ein virtuoses Zusammenspiel ihrer gesanglichen, tänzerischen und darstellerischen Fähigkeiten auf der Bühne. Sie verfüge nicht nur über eine außergewöhnliche stilistische Bandbreite im Tanz, sondern überzeuge stimmlich sowohl im klassischen Musical- und Operettenfach wie auch im modernen Repertoire. Neben einer flexiblen Stimmführung und außergewöhnlichen Körperbeherrschung hob die Jury ihre schauspielerische Begabung und starke Bühnenpräsenz hervor.

 

Samouil Stoyanov, geboren 1989 in Sofia und ausgebildet am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, ist seit der Spielzeit 2015/16 festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, wo er nach eigener Aussage mehr gelernt habe als während seiner gesamten Ausbildungszeit. Von Anfang an spielte er nach Meinung der Jury großes Theater, verzauberte mit seinem weichen Singsang in der Sprache. Voller Empathie für seine Figuren und für seine Kollegen, habe er sich, so die Jury, bei aller Virtuosität stets seine Eigenart bewahrt, über die er sprachlich und körperlich verfügt.

 

Bayerischer Kunstförderpreis

Der Bayerische Kunstförderpreis wird jährlich in den vier Sparten „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst“, „Musik und Tanz“ sowie „Literatur“ vergeben und soll begabte Nachwuchskünstlerinnen und -künstler in ihrem Schaffen bestärken. Die Preisträger müssen durch herausragende Leistungen hervorgetreten sein, in Bayern leben und dürfen höchstens 40 Jahre alt sein. Die je mit 6.000 Euro dotierten Preise werden von der Bayerischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag von Fachjurys vergeben.

Die feierliche Verleihung der Preise erfolgt am 06. November 2018 durch Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle in der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Quelle: stmwk.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.