Berlin:

Deutschland unterstützt Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Republik Moldau

Europa-Staatsminister Roth hat am Mittwoch (05.09.) den moldauischen Außenminister Tudor Ulianovschi im Auswärtigen Amt in Berlin empfangen. Hauptthemen der Gespräche waren die innenpolitische Lage in der Republik Moldau und der Transnistrienkonflikt. Staatsminister Roth würdigte die intensiven politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen mit Moldau.


Die derzeitige innenpolitische Lage in der Republik Moldau gebe allerdings Anlass zur Sorge:
„Vor allem die Annullierung der Bürgermeisterwahlen in Chișinău ist problematisch. Der Wählerwille muss unbedingt respektiert werden, Rechtsstaatlichkeit und freie Wahlen sind ein hohes Gut. Nur wenn dies gewährleistet ist, können wir und die EU unsere enge Zusammenarbeit konstruktiv fortsetzen und die notwendigen Reformschritte der Republik Moldau unterstützen,“
so Staatsminister Roth nach dem Gespräch.
Er habe gegenüber Außenminister Ulianovschi betont,  dass Deutschland freie und faire Parlamentswahlen Anfang 2019 erwarte und dies unter Beteiligung internationaler Wahlbeobachter. Auch in Bezug auf die jüngst verabschiedete Fiskalamnestie rief Staatsminister Roth die moldauische Regierung dazu auf, die Bedenken der internationalen Partner und der Zivilgesellschaft in Moldau ernst zu nehmen und sich zu Korruptionsbekämpfung und Rechtsstaatlichkeit uneingeschränkt zu bekennen.
Beide Politiker sprachen auch ausführlich über den Transnistrienkonflikt. Staatsminister Roth zeigte sich erfreut über die jüngsten Verhandlungsfortschritte und das erfolgreiche, unter italienischem OSZE-Vorsitz durchgeführte 5+2-Treffen am 29. Mai in Rom. Er äußerte die Hoffnung auf weitere konkrete Fortschritte, die sich vor allem auf den Alltag der Menschen in der Region positiv auswirken. Europa-Staatsminister Roth begrüßte die Ernennung von Dr. Claus Neukirch zum neuen Leiter der OSZE-Mission in der Republik Moldau.

Quelle: auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.