München:

Huber: Präventionsmaßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest laufen weiter
Auszahlung der Aufwandsentschädigung für Jäger wird fortgesetzt

Die umfangreichen Präventionsmaßnahmen, die eine Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Bayern verhindern sollen, gehen weiter. Ein wesentliches Instrument ist die Reduzierung der Wildschweindichte durch intensive Bejagung. Für das Jagdjahr 2018/2019 soll die Auszahlung der Aufwandsentschädigung für Jäger daher fortgesetzt werden. Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte: „Prävention ist das oberste Ziel, um die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Die Jägerschaft leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Um auch weiterhin einen Anreiz für die Mithilfe bei der erfolgreichen Bejagung zu schaffen, wird die Aufwandsentschädigung weiter ausgezahlt.“ Insgesamt stehen für das Anreizprogramm 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Für das Erlegen von bestimmten Wildschweinen, wie Frischlingen, Überläuferbachen und Bachen, die für die Aufzucht der Jungen nicht notwendig sind, wurde bereits für das Jagdjahr 2017/2018 eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro pro Tier an die Jägerschaft ausgezahlt. Nach ersten Schätzungen ist davon auszugehen, dass dadurch die Zahl der Wildschweine bereits verringert wurde.

Um den Ausbruch und die Weiterverbreitung der Afrikanischen Schweinepest nach Bayern zu verhindern, wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt. Dazu gehören ein bayernweit koordiniertes und zielgerichtetes Vorgehen und eine enge Kooperation von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden. Im Sinne eines Frühwarnsystems werden verendet aufgefundene Wildschweine auf ASP-Viren untersucht. Auch hierfür gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro pro Tier. Die Intensivierung des Monitorings und regelmäßige ASP-Seuchenübungen sollen helfen, eine Ausbreitung bei Wildschweinen frühzeitig zu erkennen und im Falle eines Ausbruchs sofort handlungsfähig zu sein.

Neben einer Übertragung durch direkten Kontakt von Wildschweinen ist beispielsweise auch eine Weiterverbreitung durch nicht ordnungsgemäß entsorgte Speiseabfälle möglich. Zu den umfangreichen Präventionsmaßnahmen gehören daher neben einer Reduzierung des Wildschweinbestandes auch besondere Hygienemaßnahmen und Aufklärungskampagnen. Dazu wurden Hinweise für Reisende an Raststätten entlang der Autobahnen und an Flughäfen angebracht sowie sonstige Informationsmaterialien für die Öffentlichkeit verteilt.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Tierseuche, die nur bei Haus- und Wildschweinen auftritt. Für den Menschen und andere Tierarten ist das Virus ungefährlich. Aufgetreten ist die Afrikanische Schweinepest in der Europäischen Union seit 2014. In Deutschland ist bislang kein Fall der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten.

Weitere Informationen unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/tiergesundheit_tierschutz/tiergesundheit/krankheiten/asp/index.htm

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.