Gerolzhofen – Schweinfurt:

Justizminister Bausback nimmt in Gerolzhofen neues Archivgebäude der Schweinfurter Justiz in Betrieb: „Wichtiger Tag für den Justizstandort Gerolzhofen und die Justiz in Schweinfurt / Neue Heimat für über 2 Millionen Akten des Amtsgerichts, des Landgerichts und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt!“

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback nimmt heute in Gerolz-hofen das neue Archivgebäude der Schweinfurter Justiz in Betrieb. Bausback in seiner Rede: „Heute ist ein wichtiger Tag für den Justizstandort Gerolzhofen und die Justiz in Schweinfurt. Wir sichern den Justizstandort Gerolzhofen langfristig und schaffen mit dem neuen Archivgebäude eine neue Heimat für die mehr als 2 Millionen Akten des Amtsgerichts, des Landgerichts und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt. Hierfür hat der Freistaat rund 2 Millionen Euro in die Hand genommen. Und ich muss sagen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen!“

Vor knapp zwei Jahren wurde mit den Umbauten begonnen. Jetzt bietet das Gebäude auf einer Nutzfläche von 1.622 Quadratmetern Platz für die sogenannten Grundakten und sonstigen wichtigen Dokumente der Schweinfurter Justiz, die trotz Einführung der elektronischen Akte und des elektronischen Rechtsverkehrs dauerhaft und sicher aufzubewahren sind. Um möglichst viel Fläche für die Aktenlagerung zu schaffen, wurde die kleinteilige Raumstruktur des ehemaligen Zweigstellengebäudes aufgelöst. Es wurden Wände herausgenommen und Türen versetzt. Da die großflächigen Rollregistraturen mit einem enormen Gewicht die Geschossdecken belasten, waren auch umfangreiche statische Verstärkungsmaßnahmen erforderlich.

Bausback wendet sich abschließend an alle Beteiligten, die an der Planung und Verwirklichung des Bauvorhabens beteiligt waren: „Ohne Ihre Unterstützung wäre das Projekt nicht so zügig realisierbar gewesen. Ihnen allen gebührt daher mein herzlichster Dank! Mein besonderer Dank gilt Herrn Staatssekretär Gerhard Eck, der sich in ganz besonderer Weise für die Realisierung dieses Bauvorhabens eingesetzt und dadurch dazu beigetragen hat, dass die Maßnahme so rasch umgesetzt werden konnte. Bedanken möchte ich mich aber auch bei denjenigen Angehörigen der Schweinfurter Justiz, die hier tätig sein werden. Ich wünsche Ihnen weiter eine gute und erfolgreiche Arbeit in der Rechtspflege.“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.