Berlin:

Staatssekretär Bareiß: „Energieforschung wichtiges strategisches Element für langfristigen Erfolg
der Energiewende“

Wissenschaftler übergeben Ergebnisbericht „Technologien für die Energiewende“ an Staatssekretär
Bareiß
Wissenschaftler vom Wuppertaler Institut und der Technischen Universität München haben heute dem
Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß, den
Ergebnisbericht „Technologien für die Energiewende“ (PDF: 4,9MB) übergeben. Der Ergebnisbericht zum
Abschluss des strategischen Leitprojekts „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ ist ein
wichtiger Meilenstein zur Vorbereitung des neuen siebten Energieforschungsprogramms, welches die
Bundesregierung im Herbst 2018 im Kabinett verabschieden will.
Staatssekretär Bareiß hierzu: „Die Energieforschung ist ein strategisches Element der
Energiepolitik und unverzichtbar für den langfristigen Erfolg der Energiewende. Sie hat in den
letzten Jahren beeindruckende Resultate geliefert, beispielsweise im Bereich Energiespeicher oder
hochenergieeffiziente und klimaneutrale Gebäude, aber auch in der Anwendung Erneuerbarer
Technologien wurde viel geleistet. Forschungsanreize sollten allerdings nie einschränken und
ausgrenzen, sondern freien Raum und Offenheit bieten. Deshalb ist Technologieoffenheit ein
grundlegender Faktor für die Zukunft. Die Ergebnisse aus dem strategischen Leitprojekt ‘Trends und
Perspektiven der Energieforschung‘ liefern belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse zu Potenzialen
innovativer Energietechnologien und damit wichtiges Input für das neue Energieforschungsprogramm
der Bundesregierung.“


Zur Vorbereitung des 7. Energieforschungsprogramms hatte das Bundeswirtschaftsministerium 2017
einen breiten Konsultationsprozess durchgeführt. Daran haben sich zahlreiche Akteure aus
Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und den Bundesländern beteiligt und unter anderem
Positionspapiere und Expertenempfehlungen eingereicht. Ergebnisse wurden im Februar 2018 der
Öffentlichkeit vorgestellt. Der Konsultationsprozess wurde zudem durch das strategische Leitprojekt
„Trends und Perspektiven der Energieforschung“ wissenschaftlich begleitet. Die nun übereichten
Studienergebnisse dienen als wissenschaftliche Grundlage für das 7. Energieforschungsprogramm.
Im Fokus der heute übergebenen wissenschaftlichen Analyse stand eine umfassende, auf einer Vielzahl
von Kriterien basierende Technologiebewertung, mit der unter anderem das Innovations- und
Marktpotenzial zukunftsfähiger Energietechnologien im internationalen Kontext und die damit
verbundenen industriepolitischen Potentiale sowie Innovationslücken bewertet wurden. Die Forscher
haben zudem Eckpunkte für die künftige Gestaltung von Förderstrategien in der Energieforschung
formuliert. Die Federführung des Forschungsprojekts lag beim Wuppertal Institut und der Technischen
Universität München.
Die Auswertung des Konsultationsprozesses und die Ergebnisse des strategischen Leitprojekts sind
unter www.energieforschung.de verfügbar.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2018/20180725-bareiss-energieforschung-wichtiges-strategisches-element-fuer-langfristigen-erfolg-der-energiewende.html

Quelle: bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.