München:

Amtswechsel bei den Justizvollzugsanstalten Amberg und Weiden / Ministerialdirektor Prof. Dr. Frank Arloth verabschiedet Peter Möbius und führt Wilfried Schmalzbauer in sein neues Amt ein

Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Prof. Dr. Frank Arloth, vollzieht heute in Amberg den Amtswechsel an der Spitze der Justizvollzugsanstalt Amberg, der die Justizvollzugsanstalt Weiden angegliedert ist. Bei dem Festakt im Rathaus verabschiedet er den scheidenden Anstaltsleiter Peter Möbius in den Ruhestand und führt zugleich Wilfried Schmalzbauer in sein neues Amt ein.

In seiner Laudatio würdigt Arloth den bisherigen Anstaltsleiter Möbius: „Sie waren insgesamt 27 Jahre in den Justizvollzugsanstalten Amberg und Weiden tätig, davon die letzten drei Jahre als Anstaltsleiter. In diesem Zeitraum haben Sie die Anstalten mit hohem Engagement, Fleiß und großer Ausdauer geprägt. So haben Sie ein neues Sicherheitskonzept für die Justizvollzuganstalt Amberg erstellt und die Kommunikationsanlage erneuert. Auch innovative Wege haben Sie nicht gescheut: Amberg war die erste Anstalt in Bayern, in der ein Drohnenerkennungssystem eingesetzt wurde. Für Ihren großen Einsatz für den bayerischen Justizvollzug danke ich Ihnen sehr herzlich!“

An den neuen Leiter der Justizvollzugsanstalten Schmalzbauer gewandt betont der Amtschef: „Ich bin aufgrund Ihrer Persönlichkeit sowie Ihrer bisherigen beruflichen Erfahrungen und Leistungen überzeugt, dass Sie auch diese neue Aufgabe mit Erfolg meistern werden. Für Ihre Tätigkeit als Anstaltsleiter der Justizvollzugsanstalten Amberg und Weiden biete ich Ihnen die volle Unterstützung an und wünsche Ihnen ein stets glückliches Händchen bei all Ihren Entscheidungen!“

Abschließend dankt Arloth allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Anstalten: „Der Justizvollzug steht aufgrund der hohen Belegung und der zunehmenden Zahl ausländischer und psychisch auffälliger Gefangener vor neuen Herausforderungen. Diesen schwierigen Aufgaben stellen sich unsere Justizvollzugsbediensteten Tag für Tag und leisten dabei großartige Arbeit! Hierfür möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich bedanken!“

Peter Möbius (65 Jahre) trat am 1. November 1982 seinen Dienst in der Justizvollzugsanstalt München an. Zum 17. September 1984 wurde er an die Justizvollzugsanstalt Kaisheim versetzt und als Abteilungsleiter eingesetzt. Es folgte im Jahr 1987 seine Versetzung als hauptamtliche Lehrkraft an die Bayerische Justizvollzugsakademie in Straubing, bevor er im März 1991 zum Stellvertreter des Anstaltsleiters der Justizvollzugsanstalten Amberg und Weiden ernannt wurde. Am 1. März 2015 wurde Möbius zum Leiter der beiden Anstalten bestellt. Zum 31. März 2018 trat er in den Ruhestand.

Wilfried Schmalzbauer (56 Jahre) begann am 1. September 1994 seine Tätigkeit im bayerischen Justizvollzugsdienst. In der Folgezeit war er bei den Justizvollzugsanstalten Bernau, Aichach, Straubing und München als Abteilungsleiter eingesetzt. Nach dem Wechsel in die Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech und der Bestellung zum Vertreter des dortigen Leiters wurde Schmalzbauer am 1. Februar 2005 zum Leiter der Justizvollzuganstalt Regensburg berufen. Zum 1. Januar 2014 übernahm er die Leitung der Justizvollzuganstalten Bernau, Traunstein und Bad Reichenhall. Im Mai 2016 wurde Schmalzbauer Leiter des Planungsstabs für den Neubau der Justizvollzuganstalt in Marktredwitz. Seit April 2018 steht Schmalzbauer den Justizvollzugsanstalten Amberg und Weiden vor.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.