Berlin:

Presseinformation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Stabilitätsanker Agrar- und Ernährungswirtschaft: Mehr Förderung für den Export

Anlässlich der Eröffnung des 8. Außenwirtschaftstages der Agrar- und Ernährungswirtschaft erklärt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, während ihrer Eröffnungsrede:

„Mehr als fünf Millionen Menschen arbeiten in der Agrar- und Ernährungsbranche. Das sind stolze 13 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland. Sie alle tragen dazu bei, dass ein Drittel unserer Produkte aus der Land- und Ernährungswirtschaft in den Export gehen. Und das mit steigender Tendenz, obwohl die internationalen Beziehungen in den vergangenen Jahren nicht gerade einfacher geworden sind. Allein die verarbeitende Ernährungsindustrie ist der drittgrößte Industriezweig in Deutschland und damit ein Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft. Unsere Agrar- und Ernährungsindustrie ist dabei nicht nur drittgrößter Exporteur der erstklassigen Produkte, sondern setzt auch Maßstäbe beim Umwelt- oder Tierschutz.
Mein Ministerium unterstützt die Unternehmen der Branche indem wir beispielsweise im Rahmen des Exportförderprogrammes Unternehmerreisen anbieten. Auch eine Vielzahl von Marktstudien, Informationsveranstaltungen, Messen und Schulungen tragen dazu bei. Ich komme selbst aus einer Unternehmerfamilie. Deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung: Am Ende des Tages ist entscheidend, dass die Zahlen stimmen. Und gerade weil der Export dabei eine zentrale Rolle spielt wird mein Ministerium in Zukunft mehr Geld denn je für die Förderung des Exports zur Verfügung stellen.“

Hintergrund:
Der Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft findet alle zwei Jahre statt und wird gemeinsam vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Auswärtigen Amt, sowie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) organisiert. Ziel ist ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch von Fachexperten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. In vier Länderforen zu China, Frankreich, Indonesien und Mexiko tauschen sich die Teilnehmer über die politische Lage, Handelsstrukturen, Absatzchancen sowie über Möglichkeiten für den konkreten Markteinstieg deutscher Firmen aus. Außerdem diskutieren die Experten in zwei Fachforen die Themen „Veterinärrechtliche Fragen beim Export“ und „Menschenrechte in der Lieferkette – Risikoanalyse und Beschwerdemechanismen“.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.