Berlin:

Menschenrechtsbeauftragte Kofler anlässlich ihrer Reise nach Griechenland

 

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Bärbel Kofler,  reist heute (10.06.) nach Griechenland. Sie wird dort u.a. die Insel Samos besuchen, Gespräche mit Hilfsorganisationen führen, den griechischen Ombudsmann für Menschenrechtsfragen, Andreas Pottakis, und den griechischen Migrationsminister, Dimitrios Vitsas, treffen.


Vor ihrem Abflug heute erklärte die Menschenrechtsbeauftragte:
„Die Situation im Bereich Flucht und Migration bleibt in Griechenland und der ganzen Region eine große Herausforderung für alle Europäer. Die Bilder, die uns von den griechischen Inseln erreichen, sind weiterhin beunruhigend. Zuletzt gab es traurige Zusammenstöße in Moria. Ich habe mich zu einer Reise nach Griechenland entschlossen, wo ich auch auf der Insel Samos den Hot Spot Vathy besuchen werde, um mir als Menschenrechtsbeauftragte ein eigenes Bild zu machen und um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Hinter jeder und jedem dieser Frauen, Männer und Kinder steht ein oft schreckliches Einzelschicksal. Diesen Menschen möchte ich ein Gesicht geben, was viel zu selten, auch in der öffentlichen Debatte in Deutschland, passiert. Auf Samos und in Athen werde ich u.a. auch mit freiwilligen Helfern zusammenkommen, deren Engagement menschliche Größe und Solidarität aufzeigt, die ich sehr bewundere. Wir wissen, dass die Situation nicht einfach ist und ich habe großen Respekt vor der griechischen Bevölkerung. Die Bundesregierung führt seit 2017 einen bilateralen Migrationsdialog mit Griechenland und steht für eine Vertiefung unserer migrationspolitischen Zusammenarbeit zur Verfügung. Angesichts der großen Herausforderungen sind der Zusammenhalt in der Europäischen Union und ein Handeln nach den Prinzipien der Verantwortung und der Solidarität wichtiger denn je.“

Quelle:auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.