München:

„Die bayerisch-israelische Freundschaft vertiefen“ – Bayerns Kultusminister Bernd Sibler empfängt israelische Generalkonsulin zu Gedankenaustausch – Schüleraustausch weiter voranbringen

„Unsere vertrauensvolle Beziehung zu Israel möchte ich weiter ausbauen. Mir ist wichtig, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler und unsere Lehrerinnen und Lehrer unserer Geschichte bewusst sind, für die Aussöhnung einstehen und ihren israelischen Partnern freundschaftlich begegnen“, betonte Bayerns Kultusminister Bernd Sibler bei seinem Gedankenaustausch mit der Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland Sandra Simovich.

Die Generalkonsulin kam in dieser Woche zu einem Antrittsbesuch in das bayerische  Kultusministerium, um über die israelisch-bayerischen Beziehungen im Bereich der Schulen zu sprechen. Sie betonte während des Treffens: „Die Vergangenheit zu kennen und zu erinnern wird immer ein wichtiges Ziel der bayerisch-israelischen Bildungskooperation bleiben. Dabei ist aber auch von großer Bedeutung, junge Menschen dazu zu ermutigen, gegen jedes Unrecht einzutreten, das heißt im alltäglichen Leben Zivilcourage zu zeigen. Darüber hinaus ist es ebenso wichtig, Lehrern und Schülern ein korrektes und umfassendes Bild des modernen Israel zu vermitteln.“

Bildungskooperationen zwischen Israel und Bayern weiter vertiefen

Gemeinsam vereinbarten Minister Sibler und Generalkonsulin Simovich u.a., den Schüleraustausch  zwischen Bayern und Israel weiter voranzubringen und die Lehrerfortbildungen zu intensivieren. „Mir liegt unsere Bildungszusammenarbeit besonders am Herzen. Die Partner aus Bayern und Israel arbeiten intensiv auch mit Yad Vashem zusammen. Auf dieser Grundlage wächst ein Vertrauen, das das Verständnis für aktuelle Herausforderungen prägt. Diesen Prozess wollen wir weiter vertiefen. Wir wollen so Sorge dafür tragen, dass Bayern der Verantwortung gegenüber Juden und Israel, die aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts erwachsen ist, auch in Zukunft gerecht wird“, so der Minister.

Seit der Unterzeichnung der bayerisch-israelischen Absichtserklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der Bildung und des historisch-politischen Lernens im Jahr 2011 hat sich die Bildungskooperation beider Staaten beeindruckend entwickelt. In zahlreichen schulischen Studienfahrten, Austauschprogrammen, universitären Exkursionen, in gemeinsamen Projekten bayerischer und israelischer Institutionen werden die Beziehungen intensiviert. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer können das Partnerland näher kennenlernen, Erfahrungen sammeln, austauschen und weitergeben. So haben zum Beispiel bayerische Gymnasiasten in ihren W-Seminaren Studienfahrten nach Israel unternommen und ihre Auseinandersetzung mit den Strukturen und Herausforderungen des Landes in den Mittelpunkt ihrer Seminararbeiten gestellt. Zudem wurden Schulleiter aller bayerischen Schularten zu Studienreisen nach Israel eingeladen, um sie mit Israel bezogenen Themen vertraut zu machen und diese
in den Schulen nachhaltig zu verankern. „Diese Projekte wollen wir auch in Zukunft fortführen und ausweiten“, erklärte der Minister.

Umfassende Demokratie- und Werteerziehung als Basis des Miteinanders

Mit Blick auf aktuelle Tendenzen betonte Minister Sibler: „Ich halte es für überaus wichtig, dass wir unseren jungen Menschen klar machen: Für jeden Fall von antisemitischen Übergriffen und Verbalattacken muss genauso wie für antichristliche und ausländerfeindliche Aktivitäten ?Null Toleranz‘ gelten. Kinder und Jugendliche brauchen eine umfassende Demokratie- und Werteerziehung, um in unseren Werten gefestigt zu sein und für sie eintreten zu können. Das ist die Basis für unser Miteinander! Diese Haltung bewährt sich besonders in der bayerisch-israelischen Zusammenarbeit.“ Die Erfahrungen aus dieser Kooperation werden auch in die Werteinitiativen einbezogen, die Minister Sibler gezielt an den Schulen starten will.

Quelle: stmbw.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.