Berlin:

Vor­stel­lung der Son­der­brief­mar­ke und der
20-Eu­ro-Ge­denk­mün­ze „800 Jah­re Han­se­stadt
Ro­stock“

Anlässlich des 800. Geburtstags der Hansestadt Rostock gibt das Bundesministerium der Finanzen ein Sonderpostwertzeichen und eine 20-Euro-Gedenkmünze „800 Jahre Hansestadt Rostock“ heraus.

  • Nummer 14

Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, stellt die Briefmarke und die Gedenkmünze am kommenden Donnerstag in Rostock vor.

Die Präsentation findet am 17. Mai 2018 um 11.00 Uhr im Foyer des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1 in 18050 Rostock statt.

 „Wer die Altstadt Rostocks durchstreift, stößt auf unzählige Zeichen einer bewegten Stadtgeschichte. Die ältesten erhaltenen Bauten, etwa die gotischen Kirchen und das Rathaus, erinnern an die Blütezeit der Stadt zur Hansezeit. Doch Rostock ist viel älter. So fanden sich beim heutigen Überseehafen Spuren früherer Siedlungen, die bis ins Jahr 200 v. Chr. zurück-reichen. Rostock wuchs schnell: 1218 bestand die Petristadt, 1252 gab es zwei weitere Siedlungen westlich davon und fünf Jahre später die Nikolaisiedlung im Süden. Zur Sicherung des Seeverkehrs und ihrer Rechte an den fremden Handelsplätzen schlossen sich die Rostocker der Hanse an. Im Schutz des Bündnisses entwickelte sich die Stadt zur mecklenburgischen Fernhandelsmetropole. Etwa 12.000 Menschen bewohnten das mittelalterliche Rostock. Nachdem 1419 die Universität gegründet worden war, lebten zeitweise bis zu 200 Studenten und Professoren innerhalb der Stadtmauern.

Auf das Mittelalter folgten Zeiten, in denen die Macht der Landesherren wuchs und die Bürger manch schwere Krise durchlebten. Das 19. Jahrhundert brachte wieder wichtige wirtschaftliche und politische Impulse für die Stadt. Wie nie zuvor veränderte sich das Erscheinungsbild Rostocks seit etwa 1900. Es entstanden die Vorstädte und frühe Siedlungsbauten. Kriegszerstörung, Wiederaufbau nach 1945 und die planmäßige Erweiterung zu DDR-Zeiten griffen tief in die Stadtstruktur ein. Mit der Umstrukturierung der jungen DDR wurde Rostock als Bezirksstadt zum Oberzentrum und zur bedeutendsten Hafenstadt der Republik ausgebaut.

 Heute präsentiert sich die Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern als eine moderne Regiopole mit Tradition. Universität, maritime Wirtschaft und Tourismus prägen das wirtschaftliche und wissenschaftliche Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns. Rostock ist nicht nur die am stärksten wachsende Stadt des Bundeslandes, sondern auch innerhalb der neuen Bundesländer.“

(Text: Dr. Steffen Stuth, Leiter Kulturhistorisches Museum Rostock)

Die Sonderbriefmarke wurde von Matthias Wittig gestaltet; Foto: Ansicht von Rostock nach einer Zeichnung von Vicke Schorler, © akg-images, Rostocker Hafenkräne, DDR-Überseehafen Rostock © akg images / picture-alliance / ZB / Jürgen Sindermann, Wellen nach mittelalterlicher Buchillustration © akg-images / Album / Oronoz; sie hat einen Wert von 70 Cent und ist ab dem 7. Juni 2018 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich.

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Die Gedenkmünze und das themengleiche Sonderpostwertzeichen erinnern an die Stadtrechtsbestätigung für Rostock im Jahre 1218 und würdigen die Entwicklung einer Stadt, die heute nicht nur die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns ist, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des nordöstlichsten Bundeslandes.

Der Entwurf der Münze stammt von der Künstlerin Anne Karen Hentschel aus Bremen. Die Bildseite zeigt den Blick über die Hansestadt Rostock hinweg auf das offene Meer, dem die Stadt ihre Geschichte und internationale Einbindung zu verdanken hat. Die Stadt erscheint einladend mit den Wahrzeichen Petrikirche, Kröpeliner Tor, Steintor und Rathaus. Von der Stadt ausgehende dynamische Linien zeichnen den Horizont, den Vogelflug und die für Rostock bedeutenden Schifffahrts- und Handelsrouten nach.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift:

„SIT INTRA TE CONCORDIA ET PUBLICA FELICITAS“

Es handelt sich hierbei um die lateinische Inschrift des Rostocker Steintores , die übersetzt bedeutet: „In deinen Mauern herrsche Eintracht und öffentliches Wohlergehen“.

Die Gesamtauflage der Münze beträgt ca. 1 Mio. Stück, davon maximal 0,2 Mio. Stück in der höherwertigen Sammlerqualität Spiegelglanz.

Ab dem 17. Mai 2018 ist die Münze in Stempelglanzqualität zum Nennwert in den Filialen der Deutschen Bundesbank, aber auch bei vielen Banken und Sparkassen, erhältlich. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt über die Offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (www.deutsche-sammlermuenzen.de) zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis.

Quelle:bindesfinanzministerium.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.