München -Bamberg:

Gesundheitsministerin Huml: Bayern baut Krankenhausversorgung weiter aus – Krankenhausplanungsausschuss genehmigt Erweiterungen von Krankenhauskapazitäten – Klinikum Bamberg wird Maximalversorger

Die Krankenhausversorgung in Bayern wird weiter ausgebaut. Der Krankenhausplanungsausschuss des Freistaats Bayern gab am Mittwoch in München grünes Licht für wichtige Anträge, wie Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml mitteilte. Sowohl im somatischen als auch im psychiatrischen Bereich wurden weitere Behandlungskapazitäten genehmigt.

Huml betonte: „Wir haben die Weichen für eine zukunftsfeste Krankenhausversorgung gestellt. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den Menschen in Bayern eine flächendeckende und hochwertige Krankenhausversorgung zu garantieren.“

Neben zahlreichen Änderungen des Krankenhausplans werden insbesondere in der Landeshauptstadt München das Therapiezentrum für Essstörungen am Klinikum Dritter Orden, die Bettenkapazitäten am Krankenhaus Barmherzige Brüder sowie die Geburtshilfekapazität an der Frauenklinik Dr. Geisenhofer erweitert.

In Oberfranken wurde das Klinikum Bamberg mit der Zuerkennung der Versorgungsstufe 3 in den Kreis der Maximalversorger in Bayern aufgenommen. Der künftige Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt in Unterfranken wurde mit 750 Betten als Schwerpunktversorger der Versorgungsstufe 2 ausgewiesen.

In Schwaben wird unter anderem die Versorgung mit Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ausgebaut. Hier erhält das Josefinum in Augsburg die entsprechende Fachrichtung vor allem für Behandlungen schwerer Fehlstellungen im Kieferbereich.

Um der steigenden Inanspruchnahme der psychiatrischen Kliniken Rechnung zu tragen, hat der Bayerische Krankenhausplanungsausschuss in seiner Sitzung der Erweiterung mehrerer psychiatrischer Kliniken zugestimmt. So werden die stationären psychiatrischen Kapazitäten am kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost um 45 Betten und am kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) um 17 Betten erhöht. Die Psychiatrie am Bezirksklinikum Mainkofen soll um 30 zusätzliche Betten aufgestockt werden.

Die Ministerin betonte: „Auch zukünftig bilden die Traditionsstandorte der Bayerischen Bezirke das Rückgrat der stationären psychiatrischen Versorgung.“ Sie verwies zugleich darauf, dass im geplanten Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz die psychiatrische Versorgung weiter gestärkt wird: „Wir haben ein Maßnahmenbündel geschnürt, mit dem die psychiatrische, psychotherapeutische, psychosomatische und psychosoziale Versorgung in Bayern nachhaltig verbessert wird. Zentraler Baustein ist die landesweite Einführung von Krisendiensten. Damit erhalten Menschen in psychischen Krisen und deren Angehörige in ganz Bayern Hilfe in psychischen Notsituationen.“

Darüber hinaus wird auch die tagesklinische Versorgung in der Psychiatrie weiter ausgebaut. In Ebersberg soll ein psychiatrisch-psychosomatisches Versorgungsangebot entstehen. Hierzu übernimmt die kbo-Inn-Salzach-Klinikum gGmbH die psychosomatische Tagesklinik von der Kreisklinik Ebersberg und wird diese um 15 Plätze der Fachrichtung Psychiatrie und Psychotherapie erweitern. Zukünftig steht im Münchner Umland in jedem Landkreis eine psychiatrische Tagesklinik zur Behandlung von psychisch kranken Menschen zur Verfügung.

In Nürnberg wird die tagesklinische psychiatrische Versorgung ebenfalls erweitert. Weil zunächst die notwendigen baulichen Gegebenheiten geschaffen werden müssen, sollen die Kapazitäten interimsweise am Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Nord – um 20 Plätze aufgestockt und zu einem späteren Zeitpunkt an das Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Süd – verlagert werden.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.