Erlangen:

Kostenerstattung für Optimierte Lernförderung erleichtert
Gute Nachrichten für das Erlanger Bildungsprojekt Optimierte Lernförderung: Die Verteilung der Bundesmittel durch das Land wurde neu geregelt. Für das Jahr 2017 kann die Kommune rückwirkend erstmals mit einer nahezu vollständigen Erstattung der Kosten rechnen.
„Es ist gut, dass es für dieses wichtige Projekt nun mehr finanzielle Sicherheit gibt“, freute sich Sozialbürgermeisterin Elisabeth Preuß. Die Stadt hatte sich beim Freistaat intensiv für eine Änderung der Abrechnung eingesetzt. Erfreut zeigte sie sich, dass auch der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung eine erleichterte Abrechnung entsprechender Leistungen vorsieht. „Wie die gesetzliche Umsetzung aussieht, müssen wir abwarten. Der Ansatz weist aber in die richtige Richtung.“
Das Modellprojekt „Optimierte Lernförderung“ wurde vom Erlanger Sozialamt mit Vertretern einiger Erlanger Schulen entwickelt und läuft seit dem Schuljahr 2012/2013. Grundlage bilden die vom Bund 2001 eingeführten Leistungen Bildung und Teilhabe. Für Kinder, die Sozialleistungen beziehen, können unter anderem die Kosten für eine ergänzende Lernförderung übernommen werden. Bei der Optimierten Lernförderung verpflichtet sich die Schule, Zusatzangebote wie Förderunterricht oder ergänzenden Zusatzunterricht zu organisieren. Bei der Optimierten Lernförderung wird der Antrag von den Eltern direkt in der Schule gestellt. Die Abrechnung der Kosten erfolgt zwischen der Schule, deren Kooperationspartner und dem Sozialamt. Die Eltern müssen also nicht mehr eigenständig ein Förderangebot suchen und ihren Antrag dann beim Sozialamt stellen. Diese Möglichkeit wurde nur selten in Anspruch genommen.


Beim Start im Schuljahr 2012/2013 nahmen zunächst vier Schulen an dem Projekt teil. In den folgenden Schuljahren sind weitere Schulen hinzugekommen, sodass aktuell drei Mittelschulen, eine Realschule und neun Grundschulen mitwirken. Die hohe Inanspruchnahme verursachte hohe Ausgaben in diesem Bereich. Aufgrund der bisher geltenden Verteilungsregelung musste die Stadt Erlangen einen erheblichen Teil dieser Kosten aus kommunalen Mitteln aufbringen. Die Neuregelung der Abrechnung soll dies ändern.

Quelle: erlangen.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.