München:

Huml: Spürbare Verbesserungen für Pflegebedürftige werden kommen – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin auf Nürnberger Seniorenmesse „Inviva“: Auch Angehörige sollen entlastet werden

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml erwartet spürbare Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen durch die Vereinbarungen im Berliner Koalitionsvertrag. Huml betonte am Donnerstag bei einem Besuch der Seniorenmesse „Inviva“ in Nürnberg: „Pflegedürftige sollen möglichst lange selbstständig leben können und dafür bestmögliche Unterstützung bekommen. Sie und ihre Angehörigen müssen darauf vertrauen können, dass der Staat dort, wo es nötig ist, regelnd und schützend eingreift.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Klar ist, dass die Pflegeversicherung als Teilleistungsversicherung nicht alle entstehenden Kosten abdeckt. Aber der Staat steht mit der ‚Hilfe zur Pflege‘ parat, wenn es nötig ist und das Vermögen und Einkommen eines Pflegebedürftigen nicht mehr für dessen Versorgung ausreicht. Damit in diesem Fall nicht die Kinder durch die Pflegebedürftigkeit ihrer Eltern finanziell überfordert werden, habe ich mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass sich Kinder von Pflegebedürftigen erst ab einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Euro an den Pflegekosten beteiligen müssen.“

Huml ergänzte: „Wir haben aber in Bayern auch die zum Teil nicht unerheblichen Eigenanteile der Pflegebedürftigen im Blick. Mit dem geplanten Landespflegegeld soll ihr finanzieller Spielraum erweitert werden. Dabei geht es uns nicht darum, eine bestimmte Wohnform oder ein bestimmtes Familienmodell zu fördern – sondern darum, die Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen zu stärken. Die Details für das Landespflegegeld-Konzept werden derzeit erarbeitet. Klar ist bereits heute, dass für das Landespflegegeld finanzielle Mittel in dreistelliger Millionenhöhe erforderlich sein werden.“

Die Ministerin verwies auch auf die Unterstützung pflegender Angehöriger: „Die meisten Pflegebedürftigen werden derzeit daheim versorgt, oft von ihren Angehörigen. Diese stillen Helden lassen wir nicht allein. Wir finanzieren rund 100 Fachstellen für pflegende Angehörige, wollen die Kurzzeitpflege durch ein bayerisches Unterstützungsprogramm weiterentwickeln und arbeiten daran, das Beratungsangebot durch Pflegestützpunkte weiter auszubauen. Zudem sollen Angehörige beispielsweise Anspruch auf medizinisch erforderliche Reha-Leistungen haben.“

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.