München:

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner zu den Außenhandelsdaten für 2017

Aigner: „Siebter bayerischer Außenhandelsrekord in Folge“

Die bayerische Wirtschaft hat 2017 im siebten Jahr in Folge einen neuen Außenhandelsrekord aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Außenhandelsvolumen 2017 nochmals deutlich um 6,7 Prozent auf fast 372 Milliarden Euro zulegen. Dabei sind die Exporte auf 192,1 Milliarden Euro angestiegen (+5,4 Prozent gegenüber 2016). Da die Importe sogar noch stärker auf 179,8 Milliarden Euro zugelegt haben (+8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), hat sich der Außenhandelsüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 16,0 Milliarden Euro auf 12,3 Milliarden Euro reduziert.

Wirtschaftsministerin Aigner zeigt sich erfreut, dass bestehende Unsicherheitsfaktoren wie der Brexit der positiven Entwicklung des bayerischen Außenhandels nicht schaden konnten: Die Rekordzahlen beim Außenhandel sind ein klarer Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Positiv wertet die Ministerin jedoch auch die starke Zunahme der Importe: Der Aufschwung kommt bei den Menschen in Bayern an.

Angesichts anhaltend freihandelskritischer Tendenzen in wichtigen Leitmärkten betont Aigner: Der Freihandel ist der Garant für Wohlstand auf der ganzen Welt. Mit Blick auf die zunehmend konkreten Pläne der US-Regierung, Stahl- und Aluminium- Importe mit Strafzöllen zu belegen, mahnt die Wirtschaftsministerin: Protektionistische Maßnahmen und Importsteuern belasten den Warenverkehr zwischen den Staaten. Bayern steht für freie Märkte und faire Spielregeln im Welthandel. Dafür treten wir mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, etwa im Rahmen der WTO, ein. Die Alternative ist ein Handelskrieg, der am Ende allen schadet.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.