München:

Ideenwettbewerb für das ‚digitale Alpendorf

Aigner: „Damit tragen wir zur Zukunftsfähigkeit der Region bei“

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute den Ideenwettbewerb zum ‚digitalen Alpendorf‘ gestartet. „Die Menschen in den Alpen leben unter besonderen Bedingungen – von der anspruchsvollen Topographie mit ihren Folgen für Landwirtschaft und Verkehr über den Tourismus bis hin zu den Herausforderungen des Klimawandels. Mit dem Modellprojekt ‚digitales Alpendorf‘ wollen wir aufzeigen, welche Chancen die Digitalisierung angesichts dieser besonderen Herausforderungen bietet. Das ist ein wichtiger Baustein der bayerischen Alpenstrategie. Damit tragen wir zur Zukunftsfähigkeit der Region bei“, so Aigner.

Die Ministerin verwies dabei auch auf die bereits laufenden Modellprojekte ‚Digitales Dorf.Bayern’ in Nord- und Südbayern: „Diese Initiative möchten wir auf den Alpenraum übertragen, damit Gemeinden in dieser Region die Möglichkeiten der Digitalisierung, etwa im Tourismus, in der medizinische Versorgung oder bei der Mobilität für sich nutzen. Von den Erfahrungen aus den Modellprojekten können dann alle Kommunen in Bayern profitieren.“

Interessierte Gemeinden aus dem Alpenraum können sich bis zum 14. März an der Vorstufe zum Wettbewerb beteiligen. In dieser Phase werden die formalen Teilnahmevoraussetzungen geprüft. Gleichzeitig erhalten die Kommunen bei der Ausarbeitung ihrer Projektskizzen. Bis zum 4. Mai sind dann die vollständigen Bewerbungsunterlagen einzureichen. Der Gewinner wird voraussichtlich Ende Juli 2018 bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum Modellprojekt ‚digitales Dorf‘ bekommen Sie hier: www.digitales-dorf.bayern.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.