Berlin -Indien:

Deutschland und Indien arbeiten gemeinsam an Normung, Zertifizierung und Marktüberwachung

Am 15. und 16. Januar 2018 fand das Jahrestreffen der deutsch-indischen Arbeitsgruppe
Qualitätsinfrastruktur in Neu-Delhi statt. Unter der Leitung des indischen Ministeriums für
Verbraucherangelegenheiten, Ernährung und Versorgung der Bevölkerung sowie des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Energie verständigten sich beide Länder darauf, Schlüsselbereiche im Handel
durch eine engere Kooperation bei Normung, Zertifizierung und Marktüberwachung zu stärken.
Staatssekretär Matthias Machnig: „Unsere Zusammenarbeit im Bereich der Qualitätsinfrastruktur
spiegelt die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien wider und zeigt die
Bereitschaft, voneinander zu lernen. Je enger unsere Partnerschaft wird, umso wichtiger ist es,
gemeinsam Lösungen zu finden, die den Handel erleichtern. In Deutschland halten die Industrie und
technische Einrichtungen gemeinsam das Ruder in der Hand, wenn es darum geht, Normen zu entwickeln
und zu harmonisieren, die den Zukunftsthemen in einer digitalisierten Welt gerecht werden. Es freut
uns sehr, dass unsere indischen Partner dieses bewährte Modell schätzen. Unsere Zusammenarbeit
kommt sowohl der Wirtschaft als auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute. Die Ergebnisse
der Arbeitsgruppe weisen den Weg zu mehr Wohlstand und Verbraucherschutz im Interesse unserer
beiden Länder.“


Shri Avinash K. Srivastava, Staatssekretär im indischen Ministerium für Verbraucherangelegenheiten:
„Unser bilateraler Dialog vertieft das gegenseitige Verständnis und Vertrauen und ermöglicht uns
einen Austausch zu Themen, die sowohl für die Industrie als auch für die Verbraucherinnen und
Verbraucher Indiens und Deutschlands wichtig sind. Die Arbeitsgruppe arbeitet an äußerst wichtigen
Themen und bringt Fachleute beider Länder zusammen, die beispielsweise Vorschläge dazu erarbeiten,
wie das Marktüberwachungssystem in Indien gestärkt werden kann.“
Die deutsch-indische Arbeitsgruppe Qualitätsinfrastruktur trifft sich jährlich seit 2013. Sie
entwirft Lösungen für technische Herausforderungen im bilateralen Handel. Das Ziel ist es, die
wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern in einem zunehmend digitalisierten
Geschäftsumfeld zu stärken. Auf der diesjährigen Sitzung standen die Automobilindustrie,
Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, Industrie 4.0, Datenschutz, IT-Sicherheit sowie
Sicherheitsstandards für Maschinen im Fokus. Hier soll die Kooperation vertieft werden, indem die
internationale Standardisierung gestärkt, bei der Marktüberwachung enger zusammengearbeitet und
Verfahren zur Konformitätsbewertung zwischen den beiden Ländern vereinfacht werden.
Mehr als 50 deutsche und indische Vertreterinnen und Vertreter der Privatwirtschaft, von Normungs-
und Akkreditierungsgremien, unter anderem des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und des Bureau
of Indian Standards (BIS), der deutsch-indischen Handelskammer sowie verschiedener indischer
Ressorts nahmen an der Tagung teil. Die Arbeitsgruppe steht in enger Verbindung zu
Leuchtturmprogrammen wie ‚Make in India‘ und ‚Digital India‘.

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2018/20180116-deutschland-und-indien-arbeiten-gemeinsam-an-normung-zertifizierung-und-marktueberwachung.html

Quelle: bmwi.bund.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.