Berlin:

Zypries: Digitalstandort Deutschland zunehmend attraktiv für Anleger von Wagniskapital

Das BMWi hat den „Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2017“ veröffentlicht. Bei der Verfügbarkeit
von Wagniskapital erreicht Deutschland mit Rang drei eine Spitzenposition im internationalen
Vergleich.
Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „2016 wurden in Deutschland 934 Mio. Euro Wagniskapital
investiert – fast 100 Mio. Euro mehr, als noch im Jahr zuvor. Das freut mich und es zeigt: Wir
haben technologisch und wirtschaftlich vielversprechende digitale Unternehmen und es ist uns
gelungen, die Rahmenbedingungen für Start-up-Finanzierungen attraktiver zu gestalten. Gerade bei
Wachstumsfinanzierungen haben wir aber dennoch weiter Nachholbedarf. Unser Ziel ist es, dass
Volumen an Wagniskapital in den kommenden Jahren zu verdoppeln –durch die Privatwirtschaft, die
öffentliche Hand, die KfW und unter Einbeziehung europäischer Finanzpartner. Und auch andere
Bereiche muss die künftige Bundesregierung mit Nachdruck vorantreiben. Dazu gehört der
Infrastrukturausbau ebenso wie E-Government.“


Der diesjährige Monitoring-Report bescheinigt Deutschland die höchste Innovationsfähigkeit unter
zehn betrachteten Ländern. Mit Blick auf die Verfügbarkeit von Wagniskapital wurde dabei der größte
Fortschritt erzielt: Deutschland hat sich hier um vier Plätze auf Rang drei verbessert. Noch besser
ist die Lage nur in Finnland und den USA. An anderen Stellen gibt es hingegen noch größeres
Verbesserungspotenzial: Bei E-Government-Angeboten verbleibt Deutschland auf einem
unterdurchschnittlichen Platz acht. Insgesamt liegt Deutschland beim sog. Standortindex Digital,
der die Leistungsfähigkeit der Digitalen Wirtschaft im internationalen Vergleich bewertet, mit 57
Punkten wie im Vorjahr auf Rang sechs. Die USA ist mit 81 Indexpunkten Spitzenreiter, vor Südkorea
und Großbritannien.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der IKT-Branche hat in Deutschland weiter zugenommen. Ihre
Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2016 um 3,8 Prozent auf 105 Mrd. Euro gestiegen. Die
Innovationsbudgets haben sich auf 17,2 Mrd. Euro erhöht, was einem Zuwachs von annähernd 18 Prozent
gegenüber dem Vorjahr entspricht. Über 1,1 Mio. Erwerbstätige sind in der IKT-Branche beschäftigt –
etwas mehr als im Fahrzeug- oder Maschinenbau.
Der „Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL“ wird jährlich von Kantar TNS und ZEW Mannheim im Auftrag
des BMWi erstellt. Die Kurz- und Langfassung des diesjährigen Berichts können hier sowie unter
www.tns-infratest.com/bmwi heruntergeladen werden.

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20171214-zypries-digitalstandort-deutschland-zunehmend-attraktiv-fuer-anleger-von-wagniskapital.html

 

Quelle:bmwi.bund.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.