München:

Huml: Prävention und Gesundheitsförderung im Freistaat werden weiter gestärkt – Bayerns Gesundheitsministerin zum Start der Geschäftsstelle zur Landesrahmenvereinbarung Prävention

Die Gesundheitsförderung und die Prävention in Bayern werden weiter gestärkt. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte am Montag in München anlässlich des Arbeitsbeginns der neuen Geschäftsstelle zur Landesrahmenvereinbarung (LRV) Prävention Bayern: „Mein Ziel ist, dass die Menschen in Bayern intensiv über Möglichkeiten zur Vermeidung von Krankheiten informiert werden. Prävention und Gesundheitsförderung sind wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Sie sind der Schlüssel für mehr Lebensfreude, Gesundheit und Selbstbestimmtheit bis ins hohe Alter.“

Die Geschäftsstelle haben die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände entsprechend der Landesrahmenvereinbarung zur Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie gemäß § 20f SGB V eingerichtet. Huml unterstrich: „Ich freue mich sehr, dass die Geschäftsstelle zur LRV Bayern nun ihre Arbeit aufgenommen hat. Sie wird wichtige Impulse geben und künftige Präventionsprojekte in Bayern anstoßen. Förderanträge für das kommende Jahr können von nun an bei der LRV-Geschäftsstelle eingereicht werden.“

Die Geschäftsstelle der Krankenkassenverbände zur LRV nimmt unter anderem Projektanträge entgegen und sie berät Antragsteller und Beteiligte. Huml hatte am 26. Juni 2017 gemeinsam mit den Spitzen der Sozialversicherungsträger die Landesrahmenvereinbarung für Bayern zur Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie unterzeichnet.

Die Ministerin erläuterte: „Mit der Vereinbarung haben wir konkrete Regelungen passgenau für den Freistaat getroffen. Wichtig war uns dabei, praktikable Verfahrensabläufe und Stimmrechte festzulegen. Zudem ist unser Bayerischer Präventionsplan eine Grundlage für die Vereinbarung. Ziel der LRV ist es insbesondere, die gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern. Dies kann sowohl landesweit als auch regional begrenzt geschehen.“

Das bayerische Gesundheitsministerium hatte sich im Mai 2017 mit den Spitzen der Sozialversicherungsträger in Bayern auf die LRV verständigt. Diese Vereinbarung regelt die Zusammenarbeit zur Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie gemäß § 20f SGB V und trägt zum Ausbau des bereits bestehenden Engagements bei.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.