München:

Scharf: Patienten vertrauen auf einwandfreie Hygiene in Arztpraxen
Gewerbeaufsicht überprüft Augenärzte

Medizinische Instrumente in Arztpraxen müssen zur Sicherheit der Patienten hygienisch einwandfrei sein. Im Rahmen von Schwerpunktaktionen werden in Bayern seit 2006 verschiedene medizinische Fachbereiche und deren spezielles Instrumentarium gezielt überprüft. Aktuell kontrolliert die Gewerbeaufsicht die Aufbereitung von medizinischen Instrumenten in Augenarztpraxen. Dazu betonte die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf heute in München: „Patienten vertrauen auf höchste medizinische Standards. Garant dafür sind die Qualifikation und das Verantwortungsbewusstsein der Ärzte und des medizinischen Personals. Gerade die Aufbereitung von wiederverwendeten medizinischen Instrumenten bedarf größter Sorgfalt. Die Bayerische Gewerbeaufsicht überprüft in diesen Wochen die Einhaltung von Hygienestandards in Augenarztpraxen. Das stärkt die Patientensicherheit – insbesondere hinsichtlich der möglichen Infektionsgefahr des sensiblen menschlichen Auges.“ In Augenarztpraxen werden viele filigrane und auch mikrochirurgische Instrumente eingesetzt, die eine fachgerechte Reinigung, Desinfektion und Sterilisation erfordern. Gerade in diesem medizinischen Fachbereich gibt es Geräte und Produkte, die besonders komplexe oder schwer zu reinigende Konstruktionen aufweisen und in direkten Kontakt mit dem empfindlichen Gewebe eines Sinnesorgans kommen. Nur durch eine einwandfreie Aufbereitung vor deren erneuter Anwendung lässt sich die Verschleppung von Krankheitserregern minimieren. Die Einhaltung der Hygienestandards ist nicht nur bedeutsam für den Patientenschutz, sondern liegt auch im ureigenen Interesse des Praxisinhabers.

Bei der Kontrolle durch die Gewerbeaufsicht werden noch bis Ende 2018 sowohl Kenntnisse der Augenärzte und des medizinischen Personals, als auch räumliche Anforderungen und technische Einrichtungen, die beispielsweise zur Sterilisation erforderlich sind, überprüft. Daneben ist auch die Beratung der Praxisinhaber Teil der Aktion.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gewerbeaufsicht.bayern.de

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.