München:

Huml: IT-Sicherheit in Krankenhäusern verbessern – Bayerns Gesundheitsministerin zur Tagung Krankenhausdirektoren in Bad Wörishofen: Patientendaten müssen geschützt werden

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will erreichen, dass die IT-Sicherheit in den bayerischen Krankenhäusern weiter verbessert wird. Huml betonte am Mittwoch anlässlich einer Tagung der bayerischen Krankenhausdirektoren in Bad Wörishofen: „Patientendaten sind äußerst sensible Daten von einem Menschen. Der Schutz der IT-Systeme für alle Krankenhäuser muss daher mit hoher Priorität vorangetrieben werden.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Um die Krankenhäuser zu unterstützen, beabsichtigt die Bayerische Staatsregierung, im Rahmen der Initiative Bayern digital II ein Projekt zum Thema Smart Hospital zu initiieren. Ziel soll es sein, ab 2018 zunächst Erkenntnisse über den Stand der IT-Ausstattung und IT-Anwendung insbesondere im Bereich der Sicherheitstechnik in den bayerischen Krankenhäusern zu gewinnen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.“

Huml warnte: „Die Risiken durch Cyber-Attacken dürfen nicht unterschätzt werden. Denn selbstverständlich nutzen auch Krankenhäuser digitale Medien längst zur internen und externen Kommunikation. Klar ist zudem: Bei einem Krankenhausaufenthalt entstehen sehr sensible und persönliche Daten – zum Beispiel Diagnosen, Untersuchungsergebnisse und Therapieempfehlungen. Auch deshalb ist es Aufgabe der Krankenhäuser, ausreichend Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.“

Die Ministerin verwies zugleich darauf, dass der Freistaat Bayern verlässlicher Partner der Krankenhäuser ist. Huml erläuterte: „Am Montag dieser Woche haben Finanzministerium und kommunale Spitzenverbände eine Anhebung des Krankenhausförderetats für 2018 um 140 Millionen Euro auf rund 643 Millionen beschlossen. Das ist ein starkes gesundheitspolitisches Signal für die Krankenhäuser, vor allem aber auch für die Patienten in Bayern! Das schafft zusätzlichen finanziellen Spielraum für notwendige Investitionen.“

Huml fügte hinzu: „Klar ist: Wir brauchen auch in Zukunft ausreichend Finanzmittel für die Modernisierung unserer bayerischen Krankenhäuser. Nur mit zeitgemäßen Gebäuden und einer modernen Infrastruktur in unseren Kliniken können wir die qualitativ hochwertige und flächendeckende stationäre Versorgung der Menschen in Bayern aufrechterhalten und die Herausforderungen des medizinischen Fortschritts bewältigen.“

Quelle:stmgp.bayern,de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.