München:

Huml und Müller rufen zum Start des Kindergartenjahres zur Masern-Impfung auf – Gemeinsame Informationskampagne von Bayerns Gesundheitsministerin und Bayerns Familienministerin – Newsletter an bayerische KITAs

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Emilia Müller werben zum Start des neuen Kindergartenjahres am 1. September für die Masern-Impfung und weitere Schutzimpfungen. Ein Informationsblatt mit wichtigen Hinweisen wird jetzt an Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege verschickt. Huml betonte am Sonntag: „Nur wer geimpft ist, schützt sich und andere. Insbesondere müssen sehr kleine Kinder geschützt werden, die noch nicht geimpft werden können.“

Huml fügte hinzu: „Mit unserem jährlichen Newsletter informieren wir gezielt Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern über die aktuellen Impfempfehlungen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Masern-Impfung. Sie bietet wirksamen Schutz vor dieser hochansteckenden und gefährlichen Erkrankung.“

Bayerns Familienministerin Müller unterstrich: „Eltern tragen nicht nur eine große Verantwortung für die Gesundheit ihres Kindes. Mit einer Impfung leisten sie auch einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz – vor allem, wenn ihr Kind eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder eine Tagespflege besucht.“

Ziel der gemeinsamen Impfkampagne der beiden Ministerien ist es, mögliche Impflücken bei Kindern sowie Erzieherinnen und Erziehern zu schließen, um das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden. Ministerin Huml warnte: „Masern-Fälle auch in diesem Jahr haben gezeigt, dass es nach wie vor Impflücken in der Bevölkerung gibt. Diese Fälle könnten durch eine flächendeckend hohe Durchimpfungsquote vermieden werden. Deshalb sollte jeder seinen Impfschutz und den Impfschutz seiner Kinder überprüfen.“

Huml erläuterte: „In den vergangenen elf Jahren ist es uns bereits gelungen, bayernweit die Zahl der zweimal gegen Masern geimpften Kinder deutlich zu steigern – und zwar um 47 Prozentpunkte auf über 91 Prozent. Das belegen die Schuleingangsuntersuchungen. Aber auch alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind, sollten ihren Impfausweis überprüfen: Denn nur wer in der Kindheit zweimal oder im Erwachsenenalter einmal gegen Masern geimpft ist, besitzt einen vollständigen Schutz. Darüber klärt unsere Broschüre auf und stellt zusätzlich einen übersichtlichen Impfplan für Eltern zur Verfügung.“

Das Informationsblatt „Geimpft – geschützt: in Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege“ ist neben der deutschen Version in weiteren 19 Sprachen erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema Impfen im Internet:

www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/masern

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.