Berlin:

Ostbeauftragte Iris Gleicke: Weiterentwicklung der Regionalförderung für strukturschwache Regionen
in Deutschland nötig

Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundeswirtschaftsministerin und Beauftragte
der Bundesregierung für die neuen Länder, diskutierte heute gemeinsam mit dem Thüringer Minister
für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, in Gera im Rahmen des
dritten „Runden Tisches Regionalpolitik 2020“ über die Weiterentwicklung der Regionalpolitik.
Iris Gleicke: „Mit dem Auslaufen des Solidarpaktes II Ende 2019 stehen die Ostförderung und die
Regionalpolitik insgesamt vor einer grundlegenden Neuorientierung.

Für gleichwertige
Lebensverhältnisse in ganz Deutschland brauchen wir ein gesamtdeutsches und integriertes System zur
Förderung strukturschwacher Regionen in Ost und West. Die bewährte Gemeinschaftsaufgabe
Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW) sowie Maßnahmen zur Stärkung der
Infrastruktur und wachstumsfördernder Innovationen müssen künftig noch besser ineinandergreifen.“
Zur Weiterentwicklung der Regionalpolitik hat der Bund auf Grundlage der im Mai 2015 beschlossenen
Eckpunkte bereits einiges unternommen. Beispielsweise können gemeinnützige externe
Forschungseinrichtungen seit Jahresbeginn auch in strukturschwachen Regionen der alten Bundesländer
durch das BMWi-Programm INNO-KOM gefördert werden. Zudem sind die Förderbedingungen der GRW
angepasst worden, um vor allem Innovationen noch besser unterstützen zu können, mit denen die
Wettbewerbsfähigkeit und damit das Wachstum von Unternehmen gestärkt wird.
Am Runden Tisch nehmen Wirtschaftsförderer von Bund und Land, Vertreter der Kammern, Hochschulen
und Forschungseinrichtungen sowie von Thüringer Unternehmen teil. Themenschwerpunkte sind die
Digitalisierung sowie der damit verbundene Fachkräftebedarf. Die ersten beiden Runden Tische fanden
in Duisburg und Stralsund im Januar bzw. März 2017 statt.

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20170822-gleicke-weiterentwicklung-der-regionalfoerderung-fuer-strukturschwache-regionen-in-dtl-noetig.html

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.