Berlin:

Machnig: Schub für Wagniskapitalfinanzierung durch ERP-Sondervermögen

Das Kabinett hat heute den Entwurf des ERP-Wirtschaftsplangesetzes 2018 beschlossen. Kleinen und
mittleren Unternehmen werden damit Finanzierungen und Beteiligungskapital von rd. 6,75 Mrd. Euro in
2018 ermöglicht. Zudem wird das Engagement der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Bereich der
Wagniskapital- und Beteiligungsfinanzierung in Deutschland erleichtert und mit Mitteln des
ERP-Sondervermögens ausgebaut.


Staatssekretär Matthias Machnig: „Bei der Gründungsfinanzierung sind wir in Deutschland
mittlerweile gut aufgestellt. Heute haben wir darüber hinaus die bisherige Finanzierungslücke
geschlossen und einen wichtigen Schritt für die Verbesserung der Wagniskapitalfinanzierung gemacht.
Aus dem ERP-Sondervermögen finanzieren wir künftig das Engagement der neuen
KfW-Beteiligungsgesellschaft, über die dem Markt doppelt so viel Kapital bereitgestellt wird wie
bisher. Das ermöglicht es erfolgreichen Start-ups zu wachsen, Arbeitsplätze zu sichern und besser
am Markt Fuß zu fassen.“
Hierzu wird die KfW eine Tochtergesellschaft gründen, in der das Beteiligungsgeschäft künftig
stattfinden wird. Das Investitionsvolumen der KfW wird von derzeit 100 Mio. Euro pro Jahr bis 2020
auf 200 Mio. Euro jährlich verdoppelt werden. Dieser Ausbau führt zu einem Zusagevolumen in der
KfW-Wagniskapital- und Beteiligungsfinanzierung in Höhe von rund 2 Mrd. Euro in den nächsten rund
10 Jahren.
Ein gutes Finanzierungsumfeld ist für Start-ups und innovative Wachstumsunternehmen der Schlüssel
zum Erfolg. In Deutschland haben wir in dieser Legislaturperiode vieles erreicht: Wir haben die
öffentlichen Angebote an Wagniskapital für junge Wachstumsunternehmen erheblich ausgebaut. Zwei
Milliarden an öffentlichen Mitteln stehen in den nächsten Jahren für die Aufstockung und
Fortentwicklung von Wagniskapitalmaßnahmen bereit. Außerdem haben wir die für die Branche so
wichtige Übertragung von Verlustvorträgen neu geregelt. Insgesamt sind dies wichtige
Voraussetzungen dafür, dass die Entwicklung von Start-ups nicht an einer unzureichenden
Finanzierung scheitert und sie zu Weltmarktführern heranwachsen können.
Das ERP-Sondervermögen fördert seit über 60 Jahren die Wirtschaft in Deutschland. Es stammt aus
Mitteln des Marshallplans und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verwaltet. Im
Fokus der Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen, die in ihrer Finanzierungssituation
oftmals gegenüber Großunternehmen strukturell benachteiligt sind.

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20170802-machnig-schub-fuer-wagniskapitalfinanzierung.html

Quelle: bmwi.bund.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.