Berlin:

Mehr Chancengerechtigkeit durch gute Bildung

Das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird ab 2018
fortgesetzt. 58 deutschlandweite Einrichtungen der außerschulischen
Bildung haben sich um Förderung in dem Programm beworben, mit dem das BMBF
Maßnahmen der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und
Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren fördert. Eine Jury unter Leitung von
Ingeborg Berggreen-Merkel, ehemalige Ministerialdirektorin der Beauftragten
der Bundesregierung für Kultur und Medien, hat die eingereichten Skizzen
begutachtet und schlägt 32 Programmpartner zur Förderung vor. Das BMBF
stellt von 2018 bis 2022 insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung, 30
Millionen Euro mehr als bisher.

„Jedes Kind verdient gute Bildung, das ist die beste Voraussetzung für
einen erfolgreichen Lebensweg. In ,Kultur macht stark‘ werden junge
Menschen erreicht, die sonst nicht an Maßnahmen der kulturellen Bildung
teilnehmen würden,“ sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. „Deshalb
setzen wir das Programm für weitere fünf Jahre fort und können so noch
mehr jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten durch Tanz, Theater, Lesen,
Film oder auch Zirkus bieten.“

Geprüft und bewertet hat die eingereichten Skizzen eine unabhängige Jury.
Die Vorsitzende Ingeborg Berggreen-Merkel sagte: „Die Bedeutung kultureller
Bildung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie stärkt die
Fähigkeiten der Wahrnehmung, der Gestaltung und der sozialen Interaktion
und damit der Grundlagen für gesellschaftliche Teilhabe.“

Zahlreiche Programmpartner, die bereits seit 2013 gefördert werden,
erhalten auch in Zukunft Fördermittel aus „Kultur macht stark“, u.a. der
deutsche Museumsbund und die Türkische Gemeinde in Deutschland, es wurden
außerdem eine Reihe neuer Programmpartner ausgewählt: u. a.Bundesverband
Deutsche Tafel und die Stiftung Digitale Spielekultur.

Seit Beginn des Programms Anfang 2013 wurden bundesweit über 16.000
Maßnahmen durchgeführt. Nach aktuellem Stand werden über 500.000 Kinder
und Jugendliche in den Projekten erreicht. Das Programm wird derzeit von 32
Programmpartnern umgesetzt und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das BMBF
stellt dafür bis Ende 2017 bis zu 230 Millionen Euro bereit. Damit ist
„Kultur macht stark“ das größte Förderprogramm zur kulturellen Bildung
in Deutschland.

Weitere Informationen unter http://www.buendnisse-fuer-bildung.de
; https://www.bmbf.de/files/Programmpartner_Kultur_mach_stark-2018-2022.pdf

Quelle bmbf.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.