München – Schwabach:

„Museen sind zentrale Kultur- und Bildungseinrichtungen. Sie bewahren Spuren unserer Vergangenheit und unserer Geschichte und machen uns auf sie aufmerksam“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute bei der Eröffnung des Bayerischen Museumstags 2017 in Schwabach. „Museen sind nicht nur für das Gestern bedeutsam: Als Orte der Selbstvergewisserung stiften sie im Hier und Heute Identität. Auch können sie die Entwicklung von Städten und Regionen positiv beeinflussen. Denn Museen besitzen eine große Anziehungskraft auf Menschen unterschiedlicher kultureller oder sozialer Herkunft“, erklärte der Staatssekretär.

Dem Freistaat sei es ein zentrales Anliegen, die vielfältige Museumslandschaft in Bayern zu erhalten, so der Staatssekretär weiter. Mit Blick auf das große Engagement nichtstaatlicher Träger hob er hervor: „Mit der Landesstelle für nichtstaatliche Museen haben wir einen wichtigen Partner und eine zentrale Anlaufstelle für unsere nichtstaatlichen Museen.“ Sie stehe fachlich mit wertvollem Rat und finanziellen Zuwendungen zur Seite, etwa bei der Neukonzeption von Dauerausstellungen, und unterbreite vielfältige Fortbildungsangebote. Mit dem Kulturfonds verfüge der Freistaat über ein weiteres wirksames Instrument, um die nichtstaatlichen Museen bei Projekten finanziell zu unterstützen. „Museen sehen sich großen Herausforderungen gegenüber: Um für ihre Besucherinnen und Besucher attraktiv zu bleiben, müssen sie sich stets weiterentwickeln“, merkte der Staatssekretär an. Er fügte hinzu: „Das Stadtmuseum in Schwabach, ein Leuchtturm in der bayerischen Museumslandschaft, steht
hierfür mit seinem modernen museumspädagogischen Konzept beispielhaft.“

Der 19. Bayerische Museumstag findet vom 28. bis 30. Juni 2017 in Schwabach statt. Unter dem diesjährigen Motto „In jedem Sinne. Museen gestalten“ bietet die Tagung Vorträge und die Möglichkeit zum Austausch über die Museumsarbeit. Sie findet alle zwei Jahre statt. Veranstalter ist die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.